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von Felix Duffy

Secure:Association for the Monetary Union of Europe: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Die Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)''' war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen.  
Die '''Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)''' war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer "single currency" gegenüber einer damals diskutierten "common currency" in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. <ref>[Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die "Association for the Monetary Union of Europe" als Motor eines Transnationalen Konsenses In: R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005, S. 203-227.</ref>


== Kurzdarstellung und Geschichte==
== Kurzdarstellung und Geschichte==

Version vom 26. Juli 2012, 12:47 Uhr

Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) <text>
[[Bild:<datei>|center]]
Rechtsform <text>
Tätigkeitsbereich Lobbying für die Europäische Währungsunion
Gründungsdatum 1987–2002
Hauptsitz Paris
Lobbybüro
Lobbybüro EU <text>
Webadresse [<url>]

Die Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem European Round Table of Industrialists (ERT) und zur Europäischen Kommission sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum ERT und zur Europäischen Kommission bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer "single currency" gegenüber einer damals diskutierten "common currency" in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. [1]

Kurzdarstellung und Geschichte

Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen

Organisationsstruktur und Personal

Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände) Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)

Verbindungen

Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.

Finanzen

Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden

Lobbystrategien und Einfluss

Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder erkennbare Konstanten, Einflussstrategien Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs

Fallstudien und Kritik

genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen

Weiterführende Informationen

Einzelnachweise

  1. ↑ [Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die "Association for the Monetary Union of Europe" als Motor eines Transnationalen Konsenses In: R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005, S. 203-227.