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	<title>LobbyPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18463</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987%u20132002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU =&lt;br /&gt;
| Homepage         = amue.org (vom Netz genommen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle Kontakte zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen, um erster Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die Währungsunion unternehmens- und bankenfreundlich zu gestalten. Sie brachte maßgebliche Vorschläge zum institutionellen Rahmen der EWU ein. Als konkrete maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht sowie die Festlegung auf eine &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU (also der Bevorzugung einer Gemeinschaftswährung, welche die nationalen Währungen ersetzt, gegenüber einer zusätzlichen europäischen Währung, die neben den nationalen fungiert und durch eine Fixierung der Wechselkurse verankert ist).&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 von führenden europäischen Industriellen gegründet. Es heißt es außerdem, die AMUE ist aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d%u2019Estaing) heraus gegründet worden. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen und Banken waren direkte Mitglieder der AMUE und nicht über nationale Verbände in einem europäischen Dachverband organisiert. Im Vorstand waren Pro EU-Land zwei Mitglieder vertreten (meist die Vorstände großer Unternehmen und Banken). Bis zu 30 führende Unternehmer waren persönlich im Vorstand aktiv. Das persönliche Engagement der Unternehmer stand oft im Vordergrund und sie wurden als &#039;echte, progressive Europäer&#039; dargestellt. Das Sekretariat in Paris koordinierte die interne und externe Kommunikation und hatte bis zu 15 Angestellte. Dazu gab es ca. 30 Sherpas und internationalen Manager der Mitgliedsunternehmen (Manager mit Euro-Projektverantwortung) die den Vorstand und das Sekretariat unterstützten.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): &amp;quot;What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;2011 Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]: &amp;quot;They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links - a kind of division of tasks.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE trieb auch die eigene internationale Vernetzung an und organisierte u.a. Konferenzen in New York, um die europäische Einheitswährung mit amerikanischen Finanziers zu diskutieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt genoss die AMUE den öffentlichen Rückhalt von Sympathisanten aus Politik, Wissenschaft und anderen Verbänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 204&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etliche der Kommunikationskampagnen wurden von der EU-Kommission und den nationalen Instanzen der Euro-kommunikation ko-finanziert. In Deutschland wurden Projekte beispielsweise vom Bundespresseamt und der Aktionsgemeinschaft Euro und in Frankreich vom Europaministerium ko-finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien.&lt;br /&gt;
In ihrern ersten Jahren bewarb sie die bereits bestehende ECU (European currency unit - von 1979 bis 1998 die Rechnungseinheit der Europäischen Gemeinschaften (EG)), konzentrierte sich allerdings bald auf die Weiterentwicklung der Europäischen Währungsintegration. Ab 1989 forcierte sie ihre Bemühungen und warb für eine einheitliche Währung (single currency)gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot;. Es ging also um die Frage ob die nationalen Währungen weiterhin neben einer europäischen Gemeinschaftswährung bestehen, oder durch diese vollständig ersetzt werden sollten. Aus Unternehmersicht reichte die dauerhafte Fixierung der Wechselkurse nicht aus um die Vorteile einer Währungsunion für die Industriellen zu maximieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205-208&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[AMUE]] übernahm so in einer noch unerfahrenen und unstrukturierten Debatte sehr detailreiche Positionen ein und konnte sich als vermeindlich legitimer Ansprechpartner für konkrete und technische Fragen der EWU positionieren. Ihr Vorschlag einer single currency und ihre Forderung nach einem verbindlichem politischen Zeitplans, fand sich 1990 dann auch in Studien der [[EU-Kommission]], des Europäischen Rates und schießlich in den EU-Verträgen zur EWU wieder (Vertrag von Maastricht). Von Beginn an bestand hier ein stetiger und vertrauter Wissensaustausch mit der EU-Kommission. Weitere Punkte in denen die AMUE ihre Positionen in die Ausgestaltung der EWU einbringen konnte war die Rolle der Geldwertstabilität in der Währungsunion, die Gestaltung des Übergangangsszenarios (EU-Gipfel 1995 in Madrid) , die Anwendung der Konvergenzkriterien und die Bewertung des Konvergenzprozesses. Sie half des Weiteren nationale Poltiker, vor allem aus Italien, Spanien und Portugal bei den nötigen Anpassungen auf dem Weg in die EWU. Diese Punkte erscheinen aus heutiger Sicht auf die Ausgestaltung der EWU und vor dem Hintergrund der Eurokrise diskussionswürdig.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 208; 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Übergangszeit der Euroeinführung konzentrierte sich die Arbeit der AMUE auf die praktische Beratung von Firmen (intern in den Mitgliedsunternehmen der AMUE sowie extern für deren Handelspartner und für die Öffentlichkeit). Mit der vollendeten Euro-Einführung im April 2002 löste sich die Organisation auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE vetrat die ökonomischen Interessen seiner Mitglieder. Diese haben aus verschiedenen Gründen ein Interesse an einem europäischen Binnenmarkt und europäischen Währungsunion mit einer Gemeinschaftswährung und einem verbindlichem Zeitplan für deren Implementierung. Der wirtschaftliche Nutzen der europäischen Industriellen besteht in einer Senkung der Transaktionskosten im voll intergrierten Binnenmarkt (Wegfall von Wechselkursgebühren Verringerung von Wechselkursrisiken, ein effizienter Zahlungsverkehr, größere Preistransparenz, Liquiditätsvorteile eines größeren Finanzmarktes und den daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Wachstumsimpulsen).&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt; Die somit erhoffte Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Eu gegenüber den USA und Japan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyarbeit der AMUE zielte nicht nur auf Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, sondern auch auf Unternehmen- und Bankenwelt sowie auf die breite Öffentlichkeit ab. Sie wurde auf den nationalen Ebenen als auch auf europäischer Ebene betrieben. Die verschiedenen Ebenen, Akteure und Adressaten der Lobbykommunikation wirkten als Multiplikatoren der Euro-freundlichen Grundaussage der Industrellen. Sie nutzte breite Reichweite ihrer Mitglieder, vor allem der Persönlichkeiten ihrer Topmanager in Medien und ihre persönlichen Beziehungen in die Politik.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 207ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Grundsatzentscheidungen zur EWU im Vertrag von Maastricht und beim Euro-Gipfel 1995 in Madrid, konzentrierten sich die Lobbybemühungen auf die breite Öffentlichkeit und dem Entgegenwirkung des Euro-Skeptizismus. Sie erkannte, dass trotz der europäischen politischen Zusagen das Projekt noch an den nationalen Raitifizierungsprozesen, zum Beispiel durch Widerstand gegenüber den Verpflichtungen und Konsequenzen der EWU, wie die Erfüllung der Konvergenzkriterien, scheitern konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 209f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben hat die AMUE seit 1989 über 1000 Konferenzen und Seminare (oft technischer Natur) mit Beamten der Kommission und der Mitgliedsstaaten veranstaltet, wobei rund die Hälfte allein auf den Zeitraum zwischen 1996 und 1998 fiel. &amp;lt;ref&amp;gt;AMUE &#039;taking stock of 9 years of euro conferences&#039; euro newsletter no 38, January/February 1999, zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei gab es eine Fokussierung auf Länder mit starken Euro-skeptischen Strömungen. So gab es 1997 bis 1998 90 Treffen mit Vertretern des deutschen Parlaments, wovon viele auch von diesem initiert wurden. Für Deutschland gab es ein umfassendes Kommunikationsprogramm, welches sogar von der Eu-Kommission und vom Bundespresseamt mitfinanziert wurde. Dieses beinhaltete u.a. Publikationen und Euro-Konferenzen. Um die Nachricht der AMUE weit zuverbreiten arbeitete sie in Deutschland eng mit Bundestagsabgeordneten, lokalen Wirtschaftsvertretern wie den Handelskammern, der Bundesbank und politischen Stiftungen wie beispielsweise der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 210f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227. Anmerkung: Daniela Schwarzer (Stiftung Wissenschaft &amp;amp; Politik) und Stefan Collignon (Sant’Anna School of Advanced Studies, Pisa) sind ehemaliger Mitarbeiter der AMUE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-31T13:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987%u20132002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU =&lt;br /&gt;
| Homepage         = amue.org (vom Netz genommen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle Kontakte zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen, um erster Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die Währungsunion unternehmens- und bankenfreundlich zu gestalten. Sie brachte maßgebliche Vorschläge zum institutionellen Rahmen der EWU ein. Als konkrete maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht sowie die Festlegung auf eine &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU (also der Bevorzugung einer Gemeinschaftswährung, welche die nationalen Währungen ersetzt, gegenüber einer zusätzlichen europäischen Währung, die neben den nationalen fungiert und durch eine Fixierung der Wechselkurse verankert ist).&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 von führenden europäischen Industriellen gegründet. Es heißt es außerdem, die AMUE ist aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d%u2019Estaing) heraus gegründet worden. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen und Banken waren direkte Mitglieder der AMUE und nicht über nationale Verbände in einem europäischen Dachverband organisiert. Im Vorstand waren Pro EU-Land zwei Mitglieder vertreten (meist die Vorstände großer Unternehmen und Banken). Bis zu 30 führende Unternehmer waren persönlich im Vorstand aktiv. Das persönliche Engagement der Unternehmer stand oft im Vordergrund und sie wurden als &#039;echte, progressive Europäer&#039; dargestellt. Das Sekretariat in Paris koordinierte die interne und externe Kommunikation und hatte bis zu 15 Angestellte. Dazu gab es ca. 30 Sherpas und internationalen Manager der Mitgliedsunternehmen (Manager mit Euro-Projektverantwortung) die den Vorstand und das Sekretariat unterstützten.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): &amp;quot;What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;2011 Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]: &amp;quot;They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links - a kind of division of tasks.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE trieb auch die eigene internationale Vernetzung an und organisierte u.a. Konferenzen in New York, um die europäische Einheitswährung mit amerikanischen Finanziers zu diskutieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt genoss die AMUE den öffentlichen Rückhalt von Sympathisanten aus Politik, Wissenschaft und anderen Verbänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 204&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etliche der Kommunikationskampagnen wurden von der EU-Kommission und den nationalen Instanzen der Euro-kommunikation ko-finanziert. In Deutschland wurden Projekte beispielsweise vom Bundespresseamt und der Aktionsgemeinschaft Euro und in Frankreich vom Europaministerium ko-finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien.&lt;br /&gt;
In ihrern ersten Jahren bewarb sie die bereits bestehende ECU (European currency unit - von 1979 bis 1998 die Rechnungseinheit der Europäischen Gemeinschaften (EG)), konzentrierte sich allerdings bald auf die Weiterentwicklung der Europäischen Währungsintegration. Ab 1989 forcierte sie ihre Bemühungen und warb für eine einheitliche Währung (single currency)gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot;. Es ging also um die Frage ob die nationalen Währungen weiterhin neben einer europäischen Gemeinschaftswährung bestehen, oder durch diese vollständig ersetzt werden sollten. Aus Unternehmersicht reichte die dauerhafte Fixierung der Wechselkurse nicht aus um die Vorteile einer Währungsunion für die Industriellen zu maximieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205-208&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[AMUE]] übernahm so in einer noch unerfahrenen und unstrukturierten Debatte sehr detailreiche Positionen ein und konnte sich als vermeindlich legitimer Ansprechpartner für konkrete und technische Fragen der EWU positionieren. Ihr Vorschlag einer single currency und ihre Forderung nach einem verbindlichem politischen Zeitplans, fand sich 1990 dann auch in Studien der [[EU-Kommission]], des Europäischen Rates und schießlich in den EU-Verträgen zur EWU wieder (Vertrag von Maastricht). Von Beginn an bestand hier ein stetiger und vertrauter Wissensaustausch mit der EU-Kommission. Weitere Punkte in denen die AMUE ihre Positionen in die Ausgestaltung der EWU einbringen konnte war die Rolle der Geldwertstabilität in der Währungsunion, die Gestaltung des Übergangangsszenarios (EU-Gipfel 1995 in Madrid) , die Anwendung der Konvergenzkriterien und die Bewertung des Konvergenzprozesses. Sie half des Weiteren nationale Poltiker, vor allem aus Italien, Spanien und Portugal bei den nötigen Anpassungen auf dem Weg in die EWU. Diese Punkte erscheinen aus heutiger Sicht auf die Ausgestaltung der EWU und vor dem Hintergrund der Eurokrise diskussionswürdig.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 208; 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Übergangszeit der Euroeinführung konzentrierte sich die Arbeit der AMUE auf die praktische Beratung von Firmen (intern in den Mitgliedsunternehmen der AMUE sowie extern für deren Handelspartner und für die Öffentlichkeit). Mit der vollendeten Euro-Einführung im April 2002 löste sich die Organisation auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE vetrat die ökonomischen Interessen seiner Mitglieder. Diese haben aus verschiedenen Gründen ein Interesse an einem europäischen Binnenmarkt und europäischen Währungsunion mit einer Gemeinschaftswährung und einem verbindlichem Zeitplan für deren Implementierung. Der wirtschaftliche Nutzen der europäischen Industriellen besteht in einer Senkung der Transaktionskosten im voll intergrierten Binnenmarkt (Wegfall von Wechselkursgebühren Verringerung von Wechselkursrisiken, ein effizienter Zahlungsverkehr, größere Preistransparenz, Liquiditätsvorteile eines größeren Finanzmarktes und den daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Wachstumsimpulsen).&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt; Die somit erhoffte Wett&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyarbeit der AMUE zielte nicht nur auf Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, sondern auch auf Unternehmen- und Bankenwelt sowie auf die breite Öffentlichkeit ab. Sie wurde auf den nationalen Ebenen als auch auf europäischer Ebene betrieben. Die verschiedenen Ebenen, Akteure und Adressaten der Lobbykommunikation wirkten als Multiplikatoren der Euro-freundlichen Grundaussage der Industrellen. Sie nutzte breite Reichweite ihrer Mitglieder, vor allem der Persönlichkeiten ihrer Topmanager in Medien und ihre persönlichen Beziehungen in die Politik.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 207ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Grundsatzentscheidungen zur EWU im Vertrag von Maastricht und beim Euro-Gipfel 1995 in Madrid, konzentrierten sich die Lobbybemühungen auf die breite Öffentlichkeit und dem Entgegenwirkung des Euro-Skeptizismus. Sie erkannte, dass trotz der europäischen politischen Zusagen das Projekt noch an den nationalen Raitifizierungsprozesen, zum Beispiel durch Widerstand gegenüber den Verpflichtungen und Konsequenzen der EWU, wie die Erfüllung der Konvergenzkriterien, scheitern konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 209f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben hat die AMUE seit 1989 über 1000 Konferenzen und Seminare (oft technischer Natur) mit Beamten der Kommission und der Mitgliedsstaaten veranstaltet, wobei rund die Hälfte allein auf den Zeitraum zwischen 1996 und 1998 fiel. &amp;lt;ref&amp;gt;AMUE &#039;taking stock of 9 years of euro conferences&#039; euro newsletter no 38, January/February 1999, zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei gab es eine Fokussierung auf Länder mit starken Euro-skeptischen Strömungen. So gab es 1997 bis 1998 90 Treffen mit Vertretern des deutschen Parlaments, wovon viele auch von diesem initiert wurden. Für Deutschland gab es ein umfassendes Kommunikationsprogramm, welches sogar von der Eu-Kommission und vom Bundespresseamt mitfinanziert wurde. Dieses beinhaltete u.a. Publikationen und Euro-Konferenzen. Um die Nachricht der AMUE weit zuverbreiten arbeitete sie in Deutschland eng mit Bundestagsabgeordneten, lokalen Wirtschaftsvertretern wie den Handelskammern, der Bundesbank und politischen Stiftungen wie beispielsweise der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 210f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227. Anmerkung: Daniela Schwarzer (Stiftung Wissenschaft &amp;amp; Politik) und Stefan Collignon (Sant’Anna School of Advanced Studies, Pisa) sind ehemaliger Mitarbeiter der AMUE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18460</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18460"/>
		<updated>2012-07-31T13:19:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987%u20132002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU =&lt;br /&gt;
| Homepage         = amue.org (vom Netz genommen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle Kontakte zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen, um erster Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die Währungsunion unternehmens- und bankenfreundlich zu gestalten. Sie brachte maßgebliche Vorschläge zum institutionellen Rahmen der EWU ein. Als konkrete maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht sowie die Festlegung auf eine &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU (also der Bevorzugung einer Gemeinschaftswährung, welche die nationalen Währungen ersetzt, gegenüber einer zusätzlichen europäischen Währung, die neben den nationalen fungiert und durch eine Fixierung der Wechselkurse verankert ist).&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 von führenden europäischen Industriellen gegründet. Es heißt es außerdem, die AMUE ist aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d%u2019Estaing) heraus gegründet worden. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen und Banken waren direkte Mitglieder der AMUE und nicht über nationale Verbände in einem europäischen Dachverband organisiert. Im Vorstand waren Pro EU-Land zwei Mitglieder vertreten (meist die Vorstände großer Unternehmen und Banken). Bis zu 30 führende Unternehmer waren persönlich im Vorstand aktiv. Das persönliche Engagement der Unternehmer stand oft im Vordergrund und sie wurden als &#039;echte, progressive Europäer&#039; dargestellt. Das Sekretariat in Paris koordinierte die interne und externe Kommunikation und hatte bis zu 15 Angestellte. Dazu gab es ca. 30 Sherpas und internationalen Manager der Mitgliedsunternehmen (Manager mit Euro-Projektverantwortung) die den Vorstand und das Sekretariat unterstützten.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): &amp;quot;What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;2011 Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]: &amp;quot;They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links - a kind of division of tasks.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE trieb auch die eigene internationale Vernetzung an und organisierte u.a. Konferenzen in New York, um die europäische Einheitswährung mit amerikanischen Finanziers zu diskutieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt genoss die AMUE den öffentlichen Rückhalt von Sympathisanten aus Politik, Wissenschaft und anderen Verbänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 204&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etliche der Kommunikationskampagnen wurden von der EU-Kommission und den nationalen Instanzen der Euro-kommunikation ko-finanziert. In Deutschland wurden Projekte beispielsweise vom Bundespresseamt und der Aktionsgemeinschaft Euro und in Frankreich vom Europaministerium ko-finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien.&lt;br /&gt;
In ihrern ersten Jahren bewarb sie die bereits bestehende ECU (European currency unit - von 1979 bis 1998 die Rechnungseinheit der Europäischen Gemeinschaften (EG)), konzentrierte sich allerdings bald auf die Weiterentwicklung der Europäischen Währungsintegration. Ab 1989 forcierte sie ihre Bemühungen und warb für eine einheitliche Währung (single currency)gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot;. Es ging also um die Frage ob die nationalen Währungen weiterhin neben einer europäischen Gemeinschaftswährung bestehen, oder durch diese vollständig ersetzt werden sollten. Aus Unternehmersicht reichte die dauerhafte Fixierung der Wechselkurse nicht aus um die Vorteile einer Währungsunion für die Industriellen zu maximieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205-208&amp;lt;ref&amp;gt; Die [[AMUE]] übernahm so in einer noch unerfahrenen und unstrukturierten Debatte sehr detailreiche Positionen ein und konnte sich als vermeindlich legitimer Ansprechpartner für konkrete und technische Fragen der EWU positionieren. Ihr Vorschlag einer single currency und ihre Forderung nach einem verbindlichem politischen Zeitplans, fand sich 1990 dann auch in Studien der [[EU-Kommission]], des Europäischen Rates und schießlich in den EU-Verträgen zur EWU wieder (Vertrag von Maastricht). Von Beginn an bestand hier ein stetiger und vertrauter Wissensaustausch mit der EU-Kommission. Weitere Punkte in denen die AMUE ihre Positionen in die Ausgestaltung der EWU einbringen konnte war die Rolle der Geldwertstabilität in der Währungsunion, die Gestaltung des Übergangangsszenarios (EU-Gipfel 1995 in Madrid) , die Anwendung der Konvergenzkriterien und die Bewertung des Konvergenzprozesses. Sie half des Weiteren nationale Poltiker, vor allem aus Italien, Spanien und Portugal bei den nötigen Anpassungen auf dem Weg in die EWU. Diese Punkte erscheinen aus heutiger Sicht auf die Ausgestaltung der EWU und vor dem Hintergrund der Eurokrise diskussionswürdig.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 208; 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Übergangszeit der Euroeinführung konzentrierte sich die Arbeit der AMUE auf die praktische Beratung von Firmen (intern in den Mitgliedsunternehmen der AMUE sowie extern für deren Handelspartner und für die Öffentlichkeit). Mit der vollendeten Euro-Einführung im April 2002 löste sich die Organisation auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE vetrat die ökonomischen Interessen seiner Mitglieder. Diese haben aus verschiedenen Gründen ein Interesse an einem europäischen Binnenmarkt und europäischen Währungsunion mit einer Gemeinschaftswährung und einem verbindlichem Zeitplan für deren Implementierung. Der wirtschaftliche Nutzen der europäischen Industriellen besteht in einer Senkung der Transaktionskosten im voll intergrierten Binnenmarkt (Wegfall von Wechselkursgebühren Verringerung von Wechselkursrisiken, ein effizienter Zahlungsverkehr, größere Preistransparenz, Liquiditätsvorteile eines größeren Finanzmarktes und den daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Wachstumsimpulsen).&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt; Die somit erhoffte Wett&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyarbeit der AMUE zielte nicht nur auf Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, sondern auch auf Unternehmen- und Bankenwelt sowie auf die breite Öffentlichkeit ab. Sie wurde auf den nationalen Ebenen als auch auf europäischer Ebene betrieben. Die verschiedenen Ebenen, Akteure und Adressaten der Lobbykommunikation wirkten als Multiplikatoren der Euro-freundlichen Grundaussage der Industrellen. Sie nutzte breite Reichweite ihrer Mitglieder, vor allem der Persönlichkeiten ihrer Topmanager in Medien und ihre persönlichen Beziehungen in die Politik.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 207ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Grundsatzentscheidungen zur EWU im Vertrag von Maastricht und beim Euro-Gipfel 1995 in Madrid, konzentrierten sich die Lobbybemühungen auf die breite Öffentlichkeit und dem Entgegenwirkung des Euro-Skeptizismus. Sie erkannte, dass trotz der europäischen politischen Zusagen das Projekt noch an den nationalen Raitifizierungsprozesen, zum Beispiel durch Widerstand gegenüber den Verpflichtungen und Konsequenzen der EWU, wie die Erfüllung der Konvergenzkriterien, scheitern konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 209f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben hat die AMUE seit 1989 über 1000 Konferenzen und Seminare (oft technischer Natur) mit Beamten der Kommission und der Mitgliedsstaaten veranstaltet, wobei rund die Hälfte allein auf den Zeitraum zwischen 1996 und 1998 fiel. &amp;lt;ref&amp;gt;AMUE &#039;taking stock of 9 years of euro conferences&#039; euro newsletter no 38, January/February 1999, zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei gab es eine Fokussierung auf Länder mit starken Euro-skeptischen Strömungen. So gab es 1997 bis 1998 90 Treffen mit Vertretern des deutschen Parlaments, wovon viele auch von diesem initiert wurden. Für Deutschland gab es ein umfassendes Kommunikationsprogramm, welches sogar von der Eu-Kommission und vom Bundespresseamt mitfinanziert wurde. Dieses beinhaltete u.a. Publikationen und Euro-Konferenzen. Um die Nachricht der AMUE weit zuverbreiten arbeitete sie in Deutschland eng mit Bundestagsabgeordneten, lokalen Wirtschaftsvertretern wie den Handelskammern, der Bundesbank und politischen Stiftungen wie beispielsweise der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 210f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227. Anmerkung: Daniela Schwarzer (Stiftung Wissenschaft &amp;amp; Politik) und Stefan Collignon (Sant’Anna School of Advanced Studies, Pisa) sind ehemaliger Mitarbeiter der AMUE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18459</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-31T13:18:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987%u20132002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU =&lt;br /&gt;
| Homepage         = amue.org (vom Netz genommen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle Kontakte zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen, um erster Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die Währungsunion unternehmens- und bankenfreundlich zu gestalten. Sie brachte maßgebliche Vorschläge zum institutionellen Rahmen der EWU ein. Als konkrete maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht sowie die Festlegung auf eine &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU (also der Bevorzugung einer Gemeinschaftswährung, welche die nationalen Währungen ersetzt, gegenüber einer zusätzlichen europäischen Währung, die neben den nationalen fungiert und durch eine Fixierung der Wechselkurse verankert ist).&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 von führenden europäischen Industriellen gegründet. Es heißt es außerdem, die AMUE ist aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d%u2019Estaing) heraus gegründet worden. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen und Banken waren direkte Mitglieder der AMUE und nicht über nationale Verbände in einem europäischen Dachverband organisiert. Im Vorstand waren Pro EU-Land zwei Mitglieder vertreten (meist die Vorstände großer Unternehmen und Banken). Bis zu 30 führende Unternehmer waren persönlich im Vorstand aktiv. Das persönliche Engagement der Unternehmer stand oft im Vordergrund und sie wurden als &#039;echte, progressive Europäer&#039; dargestellt. Das Sekretariat in Paris koordinierte die interne und externe Kommunikation und hatte bis zu 15 Angestellte. Dazu gab es ca. 30 Sherpas und internationalen Manager der Mitgliedsunternehmen (Manager mit Euro-Projektverantwortung) die den Vorstand und das Sekretariat unterstützten.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): &amp;quot;What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;2011 Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]: &amp;quot;They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links - a kind of division of tasks.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE trieb auch die eigene internationale Vernetzung an und organisierte u.a. Konferenzen in New York, um die europäische Einheitswährung mit amerikanischen Finanziers zu diskutieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt genoss die AMUE den öffentlichen Rückhalt von Sympathisanten aus Politik, Wissenschaft und anderen Verbänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 204&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etliche der Kommunikationskampagnen wurden von der EU-Kommission und den nationalen Instanzen der Euro-kommunikation ko-finanziert. In Deutschland wurden Projekte beispielsweise vom Bundespresseamt und der Aktionsgemeinschaft Euro und in Frankreich vom Europaministerium ko-finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien.&lt;br /&gt;
In ihrern ersten Jahren bewarb sie die bereits bestehende ECU (European currency unit - von 1979 bis 1998 die Rechnungseinheit der Europäischen Gemeinschaften (EG)), konzentrierte sich allerdings bald auf die Weiterentwicklung der Europäischen Währungsintegration. Ab 1989 forcierte sie ihre Bemühungen und warb für eine einheitliche Währung (single currency)gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot;. Es ging also um die Frage ob die nationalen Währungen weiterhin neben einer europäischen Gemeinschaftswährung bestehen, oder durch diese vollständig ersetzt werden sollten. Aus Unternehmersicht reichte die dauerhafte Fixierung der Wechselkurse nicht aus um die Vorteile einer Währungsunion für die Industriellen zu maximieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205-208&amp;lt;ref&amp;gt; Die [[AMUE]] übernahm so in einer noch unerfahrenen und unstrukturierten Debatte sehr detailreiche Positionen ein und konnte sich als vermeindlich legitimer Ansprechpartner für konkrete und technische Fragen der EWU positionieren. Ihr Vorschlag einer single currency und ihre Forderung nach einem verbindlichem politischen Zeitplans, fand sich 1990 dann auch in Studien der [[EU-Kommission]], des Europäischen Rates und schießlich in den EU-Verträgen zur EWU wieder (Vertrag von Maastricht). Von Beginn an bestand hier ein stetiger und vertrauter Wissensaustausch mit der EU-Kommission. Weitere Punkte in denen die AMUE ihre Positionen in die Ausgestaltung der EWU einbringen konnte war die Rolle der Geldwertstabilität in der Währungsunion, die Gestaltung des Übergangangsszenarios (EU-Gipfel 1995 in Madrid) , die Anwendung der Konvergenzkriterien und die Bewertung des Konvergenzprozesses. Sie half des Weiteren nationale Poltiker, vor allem aus Italien, Spanien und Portugal bei den nötigen Anpassungen auf dem Weg in die EWU. Diese Punkte erscheinen aus heutiger Sicht auf die Ausgestaltung der EWU und vor dem Hintergrund der Eurokrise diskussionswürdig.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 208; 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Übergangszeit der Euroeinführung konzentrierte sich die Arbeit der AMUE auf die praktische Beratung von Firmen (intern in den Mitgliedsunternehmen der AMUE sowie extern für deren Handelspartner und für die Öffentlichkeit). Mit der vollendeten Euro-Einführung im April 2002 löste sich die Organisation auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE vetrat die ökonomischen Interessen seiner Mitglieder. Diese haben aus verschiedenen Gründen ein Interesse an einem europäischen Binnenmarkt und europäischen Währungsunion mit einer Gemeinschaftswährung und einem verbindlichem Zeitplan für deren Implementierung. Der wirtschaftliche Nutzen der europäischen Industriellen besteht in einer Senkung der Transaktionskosten im voll intergrierten Binnenmarkt (Wegfall von Wechselkursgebühren Verringerung von Wechselkursrisiken, ein effizienter Zahlungsverkehr, größere Preistransparenz, Liquiditätsvorteile eines größeren Finanzmarktes und den daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Wachstumsimpulsen).&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt; Die somit erhoffte Wett&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyarbeit der AMUE zielte nicht nur auf Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, sondern auch auf Unternehmen- und Bankenwelt sowie auf die breite Öffentlichkeit ab. Sie wurde auf den nationalen Ebenen als auch auf europäischer Ebene betrieben. Die verschiedenen Ebenen, Akteure und Adressaten der Lobbykommunikation wirkten als Multiplikatoren der Euro-freundlichen Grundaussage der Industrellen. Sie nutzte breite Reichweite ihrer Mitglieder, vor allem der Persönlichkeiten ihrer Topmanager in Medien und ihre persönlichen Beziehungen in die Politik.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 207ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Grundsatzentscheidungen zur EWU im Vertrag von Maastricht und beim Euro-Gipfel 1995 in Madrid, konzentrierten sich die Lobbybemühungen auf die breite Öffentlichkeit und dem Entgegenwirkung des Euro-Skeptizismus. Sie erkannte, dass trotz der europäischen politischen Zusagen das Projekt noch an den nationalen Raitifizierungsprozesen, zum Beispiel durch Widerstand gegenüber den Verpflichtungen und Konsequenzen der EWU, wie die Erfüllung der Konvergenzkriterien, scheitern konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 209f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben hat die AMUE seit 1989 über 1000 Konferenzen und Seminare (oft technischer Natur) mit Beamten der Kommission und der Mitgliedsstaaten veranstaltet, wobei rund die Hälfte allein auf den Zeitraum zwischen 1996 und 1998 fiel. &amp;lt;ref&amp;gt;AMUE &#039;taking stock of 9 years of euro conferences&#039; euro newsletter no 38, January/February 1999, zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei gab es eine Fokussierung auf Länder mit starken Euro-skeptischen Strömungen. So gab es 1997 bis 1998 90 Treffen mit Vertretern des deutschen Parlaments, wovon viele auch von diesem initiert wurden. Für Deutschland gab es ein umfassendes Kommunikationsprogramm, welches sogar von der Eu-Kommission und vom Bundespresseamt mitfinanziert wurde. Dieses beinhaltete u.a. Publikationen und Euro-Konferenzen. Um die Nachricht der AMUE weit zuverbreiten arbeitete sie in Deutschland eng mit Bundestagsabgeordneten, lokalen Wirtschaftsvertretern wie den Handelskammern, der Bundesbank und politischen Stiftungen wie beispielsweise der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 210f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227. Anmerkung: Daniela Schwarzer (Stiftung Wissenschaft &amp;amp; Politik) und Stefan Collignon (Sant’Anna School of Advanced Studies, Pisa) sind ehemaliger Mitarbeiter der AMUE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-31T13:04:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987%u20132002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU =&lt;br /&gt;
| Homepage         = amue.org (vom Netz genommen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle Kontakte zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen, um erster Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die Währungsunion unternehmens- und bankenfreundlich zu gestalten. Sie brachte maßgebliche Vorschläge zum institutionellen Rahmen der EWU ein. Als konkrete maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht sowie die Festlegung auf eine &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU (also der Bevorzugung einer Gemeinschaftswährung, welche die nationalen Währungen ersetzt, gegenüber einer zusätzlichen europäischen Währung, die neben den nationalen fungiert und durch eine Fixierung der Wechselkurse verankert ist).Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 von führenden europäischen Industriellen gegründet. Es heißt es außerdem, die AMUE ist aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d%u2019Estaing) heraus gegründet worden. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen und Banken waren direkte Mitglieder der AMUE und nicht über nationale Verbände in einem europäischen Dachverband organisiert. Im Vorstand waren Pro EU-Land zwei Mitglieder vertreten (meist die Vorstände großer Unternehmen und Banken). Bis zu 30 führende Unternehmer waren persönlich im Vorstand aktiv. Das persönliche Engagement der Unternehmer stand oft im Vordergrund und sie wurden als &#039;echte, progressive Europäer&#039; dargestellt. Das Sekretariat in Paris koordinierte die interne und externe Kommunikation und hatte bis zu 15 Angestellte. Dazu gab es ca. 30 Sherpas und internationalen Manager der Mitgliedsunternehmen (Manager mit Euro-Projektverantwortung) die den Vorstand und das Sekretariat unterstützten.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): %u201EWhat is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.%u201CInterview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:%u201EThey call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)%u201C.Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52 &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links %u2013 a kind of divisopn of tasks.&amp;quot;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE trieb auch die eigene internationale Vernetzung an und organisierte u.a. Konferenzen in New York, um die europäische Einheitswährung mit amerikanischen Finanziers zu diskutieren.[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt genoss die AMUE den öffentlichen Rückhalt von Sympathisanten aus Politik, Wissenschaft und anderen Verbänden.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 204&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 213.&lt;br /&gt;
Etliche der Kommunikationskampagnen wurden von der EU-Kommission und den nationalen Instanzen der Euro-kommunikation ko-finanziert. In Deutschland wurden Projekte beispielsweise vom Bundespresseamt und der Aktionsgemeinschaft Euro und in Frankreich vom Europaministerium ko-finanziert.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 212.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien.&lt;br /&gt;
In ihrern ersten Jahren bewarb sie die bereits bestehende ECU (European currency unit - von 1979 bis 1998 die Rechnungseinheit der Europäischen Gemeinschaften (EG)), konzentrierte sich allerdings bald auf die Weiterentwicklung der Europäischen Währungsintegration. Ab 1989 forcierte sie ihre Bemühungen und warb für eine einheitliche Währung (single currency)gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot;. Es ging also um die Frage ob die nationalen Währungen weiterhin neben einer europäischen Gemeinschaftswährung bestehen, oder durch diese vollständig ersetzt werden sollten. Aus Unternehmersicht reichte die dauerhafte Fixierung der Wechselkurse nicht aus um die Vorteile einer Währungsunion für die Industriellen zu maximieren.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205-208. Die [[AMUE]] übernahm so in einer noch unerfahrenen und unstrukturierten Debatte sehr detailreiche Positionen ein und konnte sich als vermeindlich legitimer Ansprechpartner für konkrete und technische Fragen der EWU positionieren. Ihr Vorschlag einer single currency und ihre Forderung nach einem verbindlichem politischen Zeitplans, fand sich 1990 dann auch in Studien der [[EU-Kommission]], des Europäischen Rates und schießlich in den EU-Verträgen zur EWU wieder (Vertrag von Maastricht). Von Beginn an bestand hier ein stetiger und vertrauter Wissensaustausch mit der EU-Kommission. Weitere Punkte in denen die AMUE ihre Positionen in die Ausgestaltung der EWU einbringen konnte war die Rolle der Geldwertstabilität in der Währungsunion, die Gestaltung des Übergangangsszenarios (EU-Gipfel 1995 in Madrid) , die Anwendung der Konvergenzkriterien und die Bewertung des Konvergenzprozesses. Sie half des Weiteren nationale Poltiker, vor allem aus Italien, Spanien und Portugal bei den nötigen Anpassungen auf dem Weg in die EWU. Diese Punkte erscheinen aus heutiger Sicht auf die Ausgestaltung der EWU und vor dem Hintergrund der Eurokrise diskussionswürdig. Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 208; 212.&lt;br /&gt;
In der Übergangszeit der Euroeinführung konzentrierte sich die Arbeit der AMUE auf die praktische Beratung von Firmen (intern in den Mitgliedsunternehmen der AMUE sowie extern für deren Handelspartner und für die Öffentlichkeit). Mit der vollendeten Euro-Einführung im April 2002 löste sich die Organisation auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE vetrat die ökonomischen Interessen seiner Mitglieder. Diese haben aus verschiedenen Gründen ein Interesse an einem europäischen Binnenmarkt und europäischen Währungsunion mit einer Gemeinschaftswährung und einem verbindlichem Zeitplan für deren Implementierung. Der wirtschaftliche Nutzen der europäischen Industriellen besteht in einer Senkung der Transaktionskosten im voll intergrierten Binnenmarkt (Wegfall von Wechselkursgebühren Verringerung von Wechselkursrisiken, ein effizienter Zahlungsverkehr, größere Preistransparenz, Liquiditätsvorteile eines größeren Finanzmarktes und den daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Wachstumsimpulsen).Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 215. Die somit erhoffte Wett&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyarbeit der AMUE zielte nicht nur auf Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, sondern auch auf Unternehmen- und Bankenwelt sowie auf die breite Öffentlichkeit ab. Sie wurde auf den nationalen Ebenen als auch auf europäischer Ebene betrieben. Die verschiedenen Ebenen, Akteure und Adressaten der Lobbykommunikation wirkten als Multiplikatoren der Euro-freundlichen Grundaussage der Industrellen. Sie nutzte breite Reichweite ihrer Mitglieder, vor allem der Persönlichkeiten ihrer Topmanager in Medien und ihre persönlichen Beziehungen in die Politik.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 207ff.&lt;br /&gt;
Nach der Grundsatzentscheidungen zur EWU im Vertrag von Maastricht und beim Euro-Gipfel 1995 in Madrid, konzentrierten sich die Lobbybemühungen auf die breite Öffentlichkeit und dem Entgegenwirkung des Euro-Skeptizismus. Sie erkannte, dass trotz der europäischen politischen Zusagen das Projekt noch an den nationalen Raitifizierungsprozesen, zum Beispiel durch Widerstand gegenüber den Verpflichtungen und Konsequenzen der EWU, wie die Erfüllung der Konvergenzkriterien, scheitern konnte.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 209f.&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben hat die AMUE seit 1989 über 1000 Konferenzen und Seminare (oft technischer Natur) mit Beamten der Kommission und der Mitgliedsstaaten veranstaltet, wobei rund die Hälfte allein auf den Zeitraum zwischen 1996 und 1998 fiel. AMUE &#039;taking stock of 9 years of euro conferences&#039; euro newsletter no 38, January/February 1999, zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51 Dabei gab es eine Fokussierung auf Länder mit starken Euro-skeptischen Strömungen. So gab es 1997 bis 1998 90 Treffen mit Vertretern des deutschen Parlaments, wovon viele auch von diesem initiert wurden. Für Deutschland gab es ein umfassendes Kommunikationsprogramm, welches sogar von der Eu-Kommission und vom Bundespresseamt mitfinanziert wurde. Dieses beinhaltete u.a. Publikationen und Euro-Konferenzen. Um die Nachricht der AMUE weit zuverbreiten arbeitete sie in Deutschland eng mit Bundestagsabgeordneten, lokalen Wirtschaftsvertretern wie den Handelskammern, der Bundesbank und politischen Stiftungen wie beispielsweise der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 210f. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18452</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18452"/>
		<updated>2012-07-31T12:48:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987%u20132002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU =&lt;br /&gt;
| Homepage         = amue.org (vom Netz genommen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle Kontakte zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen, um erster Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die Währungsunion unternehmens- und bankenfreundlich zu gestalten. Sie brachte maßgebliche Vorschläge zum institutionellen Rahmen der EWU ein. Als konkrete maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht sowie die Festlegung auf eine &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU (also der Bevorzugung einer Gemeinschaftswährung, welche die nationalen Währungen ersetzt, gegenüber einer zusätzlichen europäischen Währung, die neben den nationalen fungiert und durch eine Fixierung der Wechselkurse verankert ist).Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 von führenden europäischen Industriellen gegründet. Es heißt es außerdem, die AMUE ist aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d%u2019Estaing) heraus gegründet worden. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen und Banken waren direkte Mitglieder der AMUE und nicht über nationale Verbände in einem europäischen Dachverband organisiert. Im Vorstand waren Pro EU-Land zwei Mitglieder vertreten (meist die Vorstände großer Unternehmen und Banken). Bis zu 30 führende Unternehmer waren persönlich im Vorstand aktiv. Das persönliche Engagement der Unternehmer stand oft im Vordergrund und sie wurden als &#039;echte, progressive Europäer&#039; dargestellt. Das Sekretariat in Paris koordinierte die interne und externe Kommunikation und hatte bis zu 15 Angestellte. Dazu gab es ca. 30 Sherpas und internationalen Manager der Mitgliedsunternehmen (Manager mit Euro-Projektverantwortung) die den Vorstand und das Sekretariat unterstützten.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): %u201EWhat is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.%u201CInterview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:%u201EThey call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)%u201C.Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52 &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links %u2013 a kind of divisopn of tasks.&amp;quot;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE trieb auch die eigene internationale Vernetzung an und organisierte u.a. Konferenzen in New York, um die europäische Einheitswährung mit amerikanischen Finanziers zu diskutieren.[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt genoss die AMUE den öffentlichen Rückhalt von Sympathisanten aus Politik, Wissenschaft und anderen Verbänden.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 204&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 213.&lt;br /&gt;
Etliche der Kommunikationskampagnen wurden von der EU-Kommission und den nationalen Instanzen der Euro-kommunikation ko-finanziert. In Deutschland wurden Projekte beispielsweise vom Bundespresseamt und der Aktionsgemeinschaft Euro und in Frankreich vom Europaministerium ko-finanziert.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 212.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien.&lt;br /&gt;
In ihrern ersten Jahren bewarb sie die bereits bestehende ECU (European currency unit - von 1979 bis 1998 die Rechnungseinheit der Europäischen Gemeinschaften (EG)), konzentrierte sich allerdings bald auf die Weiterentwicklung der Europäischen Währungsintegration. Ab 1989 forcierte sie ihre Bemühungen und warb für eine einheitliche Währung (single currency)gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot;. Es ging also um die Frage ob die nationalen Währungen weiterhin neben einer europäischen Gemeinschaftswährung bestehen, oder durch diese vollständig ersetzt werden sollten. Aus Unternehmersicht reichte die dauerhafte Fixierung der Wechselkurse nicht aus um die Vorteile einer Währungsunion für die Industriellen zu maximieren.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205-208. Die [[AMUE]] übernahm so in einer noch unerfahrenen und unstrukturierten Debatte sehr detailreiche Positionen ein und konnte sich als vermeindlich legitimer Ansprechpartner für konkrete und technische Fragen der EWU positionieren. Ihr Vorschlag einer single currency und ihre Forderung nach einem verbindlichem politischen Zeitplans, fand sich 1990 dann auch in Studien der [[EU-Kommission]], des Europäischen Rates und schießlich in den EU-Verträgen zur EWU wieder (Vertrag von Maastricht). Von Beginn an bestand hier ein stetiger und vertrauter Wissensaustausch mit der EU-Kommission. Weitere Punkte in denen die AMUE ihre Positionen in die Ausgestaltung der EWU einbringen konnte war die Rolle der Geldwertstabilität in der Währungsunion, die Gestaltung des Übergangangsszenarios (EU-Gipfel 1995 in Madrid) , die Anwendung der Konvergenzkriterien und die Bewertung des Konvergenzprozesses. Sie half des Weiteren nationale Poltiker, vor allem aus Italien, Spanien und Portugal bei den nötigen Anpassungen auf dem Weg in die EWU. Diese Punkte erscheinen aus heutiger Sicht auf die Ausgestaltung der EWU und vor dem Hintergrund der Eurokrise diskussionswürdig. Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 208; 212.&lt;br /&gt;
In der Übergangszeit der Euroeinführung konzentrierte sich die Arbeit der AMUE auf die praktische Beratung von Firmen (intern in den Mitgliedsunternehmen der AMUE sowie extern für deren Handelspartner und für die Öffentlichkeit). Mit der vollendeten Euro-Einführung im April 2002 löste sich die Organisation auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE vetrat die ökonomischen Interessen seiner Mitglieder. Diese haben aus verschiedenen Gründen ein Interesse an einem europäischen Binnenmarkt und europäischen Währungsunion mit einer Gemeinschaftswährung und einem verbindlichem Zeitplan für deren Implementierung. Der wirtschaftliche Nutzen der europäischen Industriellen besteht in einer Senkung der Transaktionskosten (Wegfall von Wechselkursgebühren, ein effizienter Zahlungsverkehr und größere Preistransparenz), &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyarbeit der AMUE zielte nicht nur auf Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, sondern auch auf Unternehmen- und Bankenwelt sowie auf die breite Öffentlichkeit ab. Sie wurde auf den nationalen Ebenen als auch auf europäischer Ebene betrieben. Die verschiedenen Ebenen, Akteure und Adressaten der Lobbykommunikation wirkten als Multiplikatoren der Euro-freundlichen Grundaussage der Industrellen. Sie nutzte breite Reichweite ihrer Mitglieder, vor allem der Persönlichkeiten ihrer Topmanager in Medien und ihre persönlichen Beziehungen in die Politik.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 207ff.&lt;br /&gt;
Nach der Grundsatzentscheidungen zur EWU im Vertrag von Maastricht und beim Euro-Gipfel 1995 in Madrid, konzentrierten sich die Lobbybemühungen auf die breite Öffentlichkeit und dem Entgegenwirkung des Euro-Skeptizismus. Sie erkannte, dass trotz der europäischen politischen Zusagen das Projekt noch an den nationalen Raitifizierungsprozesen, zum Beispiel durch Widerstand gegenüber den Verpflichtungen und Konsequenzen der EWU, wie die Erfüllung der Konvergenzkriterien, scheitern konnte.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 209f.&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben hat die AMUE seit 1989 über 1000 Konferenzen und Seminare (oft technischer Natur) mit Beamten der Kommission und der Mitgliedsstaaten veranstaltet, wobei rund die Hälfte allein auf den Zeitraum zwischen 1996 und 1998 fiel. AMUE &#039;taking stock of 9 years of euro conferences&#039; euro newsletter no 38, January/February 1999, zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51 Dabei gab es eine Fokussierung auf Länder mit starken Euro-skeptischen Strömungen. So gab es 1997 bis 1998 90 Treffen mit Vertretern des deutschen Parlaments, wovon viele auch von diesem initiert wurden. Für Deutschland gab es ein umfassendes Kommunikationsprogramm, welches sogar von der Eu-Kommission und vom Bundespresseamt mitfinanziert wurde. Dieses beinhaltete u.a. Publikationen und Euro-Konferenzen. Um die Nachricht der AMUE weit zuverbreiten arbeitete sie in Deutschland eng mit Bundestagsabgeordneten, lokalen Wirtschaftsvertretern wie den Handelskammern, der Bundesbank und politischen Stiftungen wie beispielsweise der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen.Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 210f. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18446</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-31T10:57:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU =&lt;br /&gt;
| Homepage         = amue.org (vom Netz genommen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle Kontakte zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen, um erster Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die Währungsunion unternehmens- und bankenfreundlich zu gestalten. Als konkrete maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht sowie die Festlegung auf eine &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU (also der Bevorzugung einer Gemeinschaftswährung, welche die nationalen Währungen ersetzt, gegenüber einer zusätzlichen europäischen Währung, die neben den nationalen fungiert und durch eine Fixierung der Wechselkurse verankert ist).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarzer-Collignon&amp;quot;&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 von führenden europäischen Industriellen gegründet. Es heißt es außerdem, die AMUE ist aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing) heraus gegründet worden. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen und Banken waren direkte Mitglieder der AMUE und nicht über nationale Verbände in einem europäischen Dachverband organisiert. Im Vorstand waren Pro EU-Land zwei Mitglieder vertreten (meist die Vorstände großer Unternehmen und Banken). Bis zu 30 führende Unternehmer waren persönlich im Vorstand aktiv. Das persönliche Engagement der Unternehmer stand oft im Vordergrund und sie wurden als &#039;echte, progressive Europäer&#039; dargestellt. Das Sekretariat in Paris koordinierte die interne und externe Kommunikation und hatte bis zu 15 Angestellte. Dazu gab es ca. 30 Sherpas und internationalen Manager der Mitgliedsunternehmen (Manager mit Euro-Projektverantwortung) die den Vorstand und das Sekretariat unterstützten.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:„They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links – a kind of divisopn of tasks.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE trieb auch die eigene internationale Vernetzung an und organisierte u.a. Konferenzen in New York, um die europäische Einheitswährung mit amerikanischen Finanziers zu diskutieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt genoss die AMUE den öffentlichen Rückhalt von Sympathisanten aus Politik, Wissenschaft und anderen Verbänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 204&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien.&lt;br /&gt;
In ihrern ersten Jahren bewarb sie die bereits bestehende ECU (European currency unit - von 1979 bis 1998 die Rechnungseinheit der Europäischen Gemeinschaften (EG)), konzentrierte sich allerdings bald auf die Weiterentwicklung der Europäischen Währungsintegration. Ab 1989 forcierte sie ihre Bemühungen und warb für eine einheitliche Währung (single currency)gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot;. Es ging also um die Frage ob die nationalen Währungen weiterhin neben einer europäischen Gemeinschaftswährung bestehen, oder durch diese vollständig ersetzt werden sollten. Aus Unternehmersicht reichte die dauerhafte Fixierung der Wechselkurse nicht aus um die Vorteile einer Währungsunion für die Industriellen zu maximieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205-208.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[AMUE]] übernahm so in einer noch unerfahrenen und unstrukturierten Debatte sehr detailreiche Positionen ein und konnte sich als vermeindlich legitimer Ansprechpartner für konkrete und technische Fragen der EWU positionieren. Ihr Vorschlag einer single currency und ihre Forderung nach einem verbindlichem politischen Zeitplans, fand sich 1990 dann auch in Studien der [[EU-Kommission]], des Europäischen Rates und schießlich in den EU-Verträgen zur EWU wieder (Vertrag von Maastricht). Von Beginn an bestand hier ein stetiger und vertrauter Wissensaustausch mit der EU-Kommission. Weitere Punkte in denen die AMUE ihre Positionen in die Ausgestaltung der EWU einbringen konnte war die Rolle der Geldwertstabilität in der Währungsunion, die Gestaltung des Übergangangsszenarios (EU-Gipfel 1995 in Madrid) , die Anwendung der Konvergenzkriterien und die Bewertung des Konvergenzprozesses (Alles Punkte, die aus heutiger Sicht auf die Ausgestaltung der EWU im Zeichen der Eurokrise diskussionswürdig sind).&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Übergangszeit der Euroeinführung konzentrierte sich die Arbeit der AMUE auf die praktische Beratung von Firmen (intern in den Mitgliedsunternehmen der AMUE sowie extern für deren Handelspartner und für die Öffentlichkeit). Mit der vollendeten Euro-Einführung im April 2002 löste sich die Organisation auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ökonomisches Interess an EWU:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyarbeit der AMUE zielte nicht nur auf Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, sondern auch auf Unternehmen- und Bankenwelt sowie auf die breite Öffentlichkeit ab. Sie wurde auf den nationalen Ebenen als auch auf europäischer Ebene betrieben. Die verschiedenen Ebenen, Akteure und Adressaten der Lobbykommunikation wirkten als Multiplikatoren der Euro-freundlichen Grundaussage der Industrellen. Sie nutzte breite Reichweite ihrer Mitglieder, vor allem der Persönlichkeiten ihrer Topmanager in Medien und ihre persönlichen Beziehungen in die Politik.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 207ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Grundsatzentscheidungen zur EWU im Vertrag von Maastricht und beim Euro-Gipfel 1995 in Madrid, konzentrierten sich die Lobbybemühungen auf die breite Öffentlichkeit und dem Entgegenwirkung des Euro-Skeptizismus. Sie erkannte, dass trotz der europäischen politischen Zusagen das Projekt noch an den nationalen Raitifizierungsprozesen, zum Beispiel durch Widerstand gegenüber den Verpflichtungen und Konsequenzen der EWU, wie die Erfüllung der Konvergenzkriterien, scheitern konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 209f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben hat die AMUE seit 1989 über 1000 Konferenzen und Seminare (oft technischer Natur) mit Beamten der Kommission und der Mitgliedsstaaten veranstaltet, wobei rund die Hälfte allein auf den Zeitraum zwischen 1996 und 1998 fiel. &amp;lt;ref&amp;gt;AMUE &#039;taking stock of 9 years of euro conferences&#039; euro newsletter no 38, January/February 1999, zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei gab es eine Fokussierung auf Länder mit starken Euro-skeptischen Strömungen. So gab es 1997 bis 1998 90 Treffen mit Vertretern des deutschen Parlaments, wovon viele auch von diesem initiert wurden. Für Deutschland gab es ein umfassendes Kommunikationsprogramm, welches sogar von der Eu-Kommission und vom Bundespresseamt mitfinanziert wurde. Dieses beinhaltete u.a. Publikationen und Euro-Konferenzen. Um die Nachricht der AMUE weit zuverbreiten arbeitete sie in Deutschland eng mit Bundestagsabgeordneten, lokalen Wirtschaftsvertretern wie den Handelskammern, der Bundesbank und politischen Stiftungen wie beispielsweise der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 210f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-31T10:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU =&lt;br /&gt;
| Homepage         = amue.org (vom Netz genommen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle Kontakte zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen, um erster Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die Währungsunion unternehmens- und bankenfreundlich zu gestalten. Als konkrete maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht sowie die Festlegung auf eine &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU (also der Bevorzugung einer Gemeinschaftswährung, welche die nationalen Währungen ersetzt, gegenüber einer zusätzlichen europäischen Währung, die neben den nationalen fungiert und durch eine Fixierung der Wechselkurse verankert ist).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarzer-Collignon&amp;quot;&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 von führenden europäischen Industriellen gegründet. Es heißt es außerdem, die AMUE ist aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing) heraus gegründet worden. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen und Banken waren direkte Mitglieder der AMUE und nicht über nationale Verbände in einem europäischen Dachverband organisiert. Im Vorstand waren Pro EU-Land zwei Mitglieder vertreten (meist die Vorstände großer Unternehmen und Banken). Bis zu 30 führende Unternehmer waren persönlich im Vorstand aktiv. Das persönliche Engagement der Unternehmer stand oft im Vordergrund und sie wurden als &#039;echte, progressive Europäer&#039; dargestellt. Das Sekretariat in Paris koordinierte die interne und externe Kommunikation und hatte bis zu 15 Angestellte. Dazu gab es ca. 30 Sherpas und internationalen Manager der Mitgliedsunternehmen (Manager mit Euro-Projektverantwortung) die den Vorstand und das Sekretariat unterstützten.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:„They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links – a kind of divisopn of tasks.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE trieb auch die eigene internationale Vernetzung an und organisierte u.a. Konferenzen in New York, um die europäische Einheitswährung mit amerikanischen Finanziers zu diskutieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt genoss die AMUE den öffentlichen Rückhalt von Sympathisanten aus Politik, Wissenschaft und anderen Verbänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 204&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien.&lt;br /&gt;
In ihrern ersten Jahren bewarb sie die bereits bestehende ECU (European currency unit - von 1979 bis 1998 die Rechnungseinheit der Europäischen Gemeinschaften (EG)), konzentrierte sich allerdings bald auf die Weiterentwicklung der Europäischen Währungsintegration. Ab 1989 forcierte sie ihre Bemühungen und warb für eine einheitliche Währung (single currency)gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot;. Es ging also um die Frage ob die nationalen Währungen weiterhin neben einer europäischen Gemeinschaftswährung bestehen, oder durch diese vollständig ersetzt werden sollten. Aus Unternehmersicht reichte die dauerhafte Fixierung der Wechselkurse nicht aus um die Vorteile einer Währungsunion für die Industriellen zu maximieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205-208.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[AMUE]] übernahm so in einer noch unerfahrenen und unstrukturierten Debatte sehr detailreiche Positionen ein und konnte sich als vermeindlich legitimer Ansprechpartner für konkrete und technische Fragen der EWU positionieren. Ihr Vorschlag einer single currency und ihre Forderung nach einem verbindlichem politischen Zeitplans, fand sich 1990 dann auch in Studien der [[EU-Kommission]], des Europäischen Rates und schießlich in den EU-Verträgen zur EWU wieder (Vertrag von Maastricht). Von Beginn an bestand hier ein stetiger und vertrauter Wissensaustausch mit der EU-Kommission. Weitere Punkte in denen die AMUE ihre Positionen in die Ausgestaltung der EWU einbringen konnte war die Rolle der Geldwertstabilität in der Währungsunion, die Gestaltung des Übergangangsszenarios (EU-Gipfel 1995 in Madrid) , die Anwendung der Konvergenzkriterien und die Bewertung des Konvergenzprozesses (Alles Punkte, die aus heutiger Sicht auf die Ausgestaltung der EWU im Zeichen der Eurokrise diskussionswürdig sind).&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Übergangszeit der Euroeinführung konzentrierte sich die Arbeit der AMUE auf die praktische Beratung von Firmen (intern in den Mitgliedsunternehmen der AMUE sowie extern für deren Handelspartner und für die Öffentlichkeit). Mit der vollendeten Euro-Einführung im April 2002 löste sich die Organisation auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ökonomisches Interess an EWU:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyarbeit der AMUE zielte nicht nur auf Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, sondern auch auf Unternehmen- und Bankenwelt sowie auf die breite Öffentlichkeit ab. Sie wurde auf den nationalen Ebenen als auch auf europäischer Ebene betrieben. Die verschiedenen Ebenen, Akteure und Adressaten der Lobbykommunikation wirkten als Multiplikatoren der Euro-freundlichen Grundaussage der Industrellen. Sie nutzte breite Reichweite ihrer Mitglieder, vor allem der Persönlichkeiten ihrer Topmanager in Medien und ihre persönlichen Beziehungen in die Politik.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 207ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben hat die AMUE seit 1989 über 1000 Konferenzen und Seminare (oft technischer Natur) mit Beamten der Kommission und der Mitgliedsstaaten veranstaltet, wobei rund die Hälfte allein auf den Zeitraum zwischen 1996 und 1998 fiel. &amp;lt;ref&amp;gt;AMUE &#039;taking stock of 9 years of euro conferences&#039; euro newsletter no 38, January/February 1999, zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei gab es eine Fokussierung auf Länder mit starken Euro-skeptischen Strömungen. So gab es 1997 bis 1998 90 Treffen mit Vertretern des deutschen Parlaments, wovon viele auch von diesem initiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18426</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-31T08:48:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen, um erster Experten-Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Als konkrete maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU (Also der Bevorzugung einer Gemeinschaftswährung, welche die nationalen Währungen ersetzt, gegenüber einer zusätzlichen europäischen Währung die neben den nationalen fungiert und durch eine Fixierung der Wechselkurse verankert ist.) sowie die Festlegung eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 von führenden europäischen Industriellen gegründet. Offiziell heißt es, die AMUE ist aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing) heraus gegründet worden. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen und Banken waren direkte Mitglieder der AMUE und nicht über nationale Verbände in einem europäischen Dachverband organisiert. Im Vorstand waren Pro EU-Land zwei Mitglieder vertreten (meist die Vorstände großer Unternehmen und Banken). Bis zu 30 führende Unternehmer waren persönlich im Vorstand aktiv. Das persönliche Engagement der Unternehmer stand oft im Vordergrund und sie wurden als &#039;echte, progressive Europäer&#039; dargestellt. Das Sekretariat in Paris koordinierte die interne und externe Kommunikation und hatte bis zu 15 Angestellte. Dazu gab es ca. 30 Sherpas und internationalen Manager der Mitgliedsunternehmen (Manager mit Euro-Projektverantwortung) die den Vorstand und das Sekretariat unterstützten.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:„They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links – a kind of divisopn of tasks.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE trieb auch die eigene internationale Vernetzung an und organisierte u.a. Konferenzen in New York, um die europäische Einheitswährung mit amerikanischen Finanziers zu diskutieren. [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt genoss die AMUE den öffentlichen Rückhalt von Sympathisanten aus Politik, Wissenschaft und anderen Verbänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 204&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien.&lt;br /&gt;
In ihrern ersten Jahren bewarb sie die bereits bestehende ECU (European currency unit - von 1979 bis 1998 die Rechnungseinheit der Europäischen Gemeinschaften (EG)), konzentrierte sich allerdings bald auf die Weiterentwicklung der Europäischen Währungsintegration. Ab 1989 forcierte sie ihre Bemühungen und warb für eine einheitliche Währung (single currency)gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot;. Es ging also um die Frage ob die nationalen Währungen weiterhin neben einer europäischen Gemeinschaftswährung bestehen, oder durch diese vollständig ersetzt werden sollten. Aus Unternehmersicht reichte die dauerhafte Fixierung der Wechselkurse nicht aus um die Vorteile einer Währungsunion für die Industriellen zu maximieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205-208.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[AMUE]] übernahm so in einer noch unerfahrenen und unstrukturierten Debatte sehr detailreiche Positionen ein und konnte sich als vermeindlich legitimer Ansprechpartner für konkrete und technische Fragen der EWU positionieren. Ihr Vorschlag einer single currency fand sich 1990 dann auch in Studien der [[EU-Kommission]], des Europäischen Rates und schießlich in den EU-Verträgen zur EWU wieder. Von Beginn an bestand hier ein stetiger und vertrauter Wissensaustausch mit der EU-Kommission.  Weitere Punkte in denen die AMUE ihrer Positionen in die Ausgestaltung der EWU einbringen konnte war die Rolle der Geldwertstabilität in der Währungsunion, die Gestaltung des Übergangangsszenarios, die Anwendung der Konvergenzkriterien und die Bewertung des Konvergenzprozesses (Alles Punkte die aus heutiger Sicht und der Eurokrise durchaus diskussionswürdig.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben hat die AMUE seit 1989 über 1000 Konferenzen und Seminare (oft technischer Natur) mit Beamten der Kommission und der Mitgliedsstaaten veranstaltet, wobei rund die Hälfte allein auf den Zeitraum zwischen 1996 und 1998 fiel. &amp;lt;ref&amp;gt;AMUE &#039;taking stock of 9 years of euro conferences&#039; euro newsletter no 38, January/February 1999, zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei gab es eine Fokussierung auf Länder mit starken Euro-skeptischen Strömungen. So gab es 1997 bis 1998 90 Treffen mit Vertretern des deutschen Parlaments, wovon viele auch von diesem initiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-31T08:04:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Experten-Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Als konkrete maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU (Also der Bevorzugung einer Gemeinschaftswährung, welche die nationalen Währungen ersetzt, gegenüber einer zusätzlichen europäischen Währung die neben den nationalen fungiert und durch eine Fixierung der Wechselkurse verankert ist.) sowie die Festlegung eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 von führenden europäischen Industriellen gegründet. Offiziell heißt es, die AMUE ist aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing) heraus gegründet worden. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen und Banken waren direkte Mitglieder der AMUE und nicht über nationale Verbände in einem europäischen Dachverband organisiert. Im Vorstand waren Pro EU-Land zwei Mitglieder vertreten (meist die Vorstände großer Unternehmen und Banken). Bis zu 30 führende Unternehmer waren persönlich im Vorstand aktiv. Das persönliche Engagement der Unternehmer stand oft im Vordergrund und sie wurden als &#039;echte, progressive Europäer&#039; dargestellt. Das Sekretariat in Paris koordinierte die interne und externe Kommunikation und hatte bis zu 15 Angestellte. Dazu gab es ca. 30 Sherpas und internationalen Manager der Mitgliedsunternehmen (Manager mit Euro-Projektverantwortung) die den Vorstand und das Sekretariat unterstützten.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 205f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:„They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links – a kind of divisopn of tasks.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE trieb auch die eigene internationale Vernetzung an und organisierte u.a. Konferenzen in New York, um die europäische Einheitswährung mit amerikanischen Finanziers zu diskutieren. [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt genoss die AMUE den öffentlichen Rückhalt von Sympathisanten aus Politik, Wissenschaft und anderen Verbänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 204&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte.  Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben hat die AMUE seit 1989 über 1000 Konferenzen und Seminare (oft technischer Natur) mit Beamten der Kommission und der Mitgliedsstaaten veranstaltet, wobei rund die Hälfte allein auf den Zeitraum zwischen 1996 und 1998 fiel. &amp;lt;ref&amp;gt;AMUE &#039;taking stock of 9 years of euro conferences&#039; euro newsletter no 38, January/February 1999, zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei gab es eine Fokussierung auf Länder mit starken Euro-skeptischen Strömungen. So gab es 1997 bis 1998 90 Treffen mit Vertretern des deutschen Parlaments, wovon viele auch von diesem initiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18408</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18408"/>
		<updated>2012-07-30T10:35:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Experten-Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing) heraus gegründet. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:„They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links – a kind of divisopn of tasks.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=J%C3%B6rg_Asmussen&amp;diff=18407</id>
		<title>Jörg Asmussen</title>
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		<updated>2012-07-30T10:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Jörg Asmussen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(*1966 in Flensburg)&#039;&#039; gilt als zentrale Figur in der Finanzpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2012 Direktor der [[EZB|Europäischen Zentralbank]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er arbeitete als hochrangiger Beamter des [[Bundesministerium der Finanzen|Finanzministeriums]] für die Regierungen Schröder-Fischer, Merkel-Steinmeier, Merkel-Westerwelle. Asmussen saß im Lenkungsausschuss des [[Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung]] (Soffin) - einem der mächtigsten Gremien der Bundesrepublik Deutschland; er war mit der milliardenschweren Rettung angeblich „systemrelevanter“ Banken wie der [[Hypo Real Estate]] (HRE) beschäftigt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die FDP hatte im [[Hypo Real Estate/Untersuchungsausschuss|HRE-Untersuchungsausschuss]] erfolglos Asmussens Entlassung gefordert. Nach ihrem Eintritt in Regierungsverantwortung musste die FDP hinnehmen, dass das SPD-Mitglied Asmussen vom Finanzminister [[Wolfgang Schäuble]] (CDU) ab September 2009 weiter beschäftigt wurde. Asmussen schien für deutsche Spitzenpolitiker über Parteigrenzen und wechselnde Regierungskoalitionen hinweg unentbehrlich zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
*seit 01.01.2012 Mitglied des Direktoriums der [[EZB|Europäischen Zentralbank]]&lt;br /&gt;
*07/2008-12/2011 Beamteter Staatssekretär im [[Bundesfinanzministerium]] &lt;br /&gt;
*am 1. März 2003 übernimmt er die Leitung der Abteilung für Nationale und Internationale Finanzmarkt- und Währungspolitik &lt;br /&gt;
*Nach dem Rücktritt [[Oskar Lafontaine|Oskar Lafontaines]] (damals SPD) wird Asmussen Leiter des Ministerbüros von [[Hans Eichel]] (SPD)&lt;br /&gt;
*Nach dem Regierungswechsel 1998 persönlicher Referent des neuen Finanzstaatssekretärs [[Heiner Flassbeck]]&lt;br /&gt;
*Ab 1996 im Bundesfinanzministerium tätig, zunächst als Referent für internationale Finanz- und Währungspolitik unter Finanzminister [[Theo Waigel]] (CSU), Gedankenlieferant für [[Walther Otremba]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*zusätzliches Diplom an der Mailänder Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi &lt;br /&gt;
*Studium der Volkswirtschaft in Bonn u. a. bei [[Axel Weber]] &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2004/25/Asmussen?page=all Die Zeit 09.06.2004 Nr.25]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posten und Mandate ==&lt;br /&gt;
*Vertreter des [[BMF]] im Verwaltungsrat der [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]] (Bafin)&lt;br /&gt;
*Mitglied des Lenkungsausschusses des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung ([[Soffin]])&lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur]]&lt;br /&gt;
* Aufsichtsrat der [[Telekom]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ftd1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ftd.de/karriere-management/management/:joerg-asmussen-bedingt-aufsichtsbereit/527048.html Bedingt aufsichtsbereit], ftd.de am 15. Juni 2009, abgerufen am 14. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Deutschen Bahn und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz)&lt;br /&gt;
*bis 2008 Aufsichtsratsmitglied der [[Die Krise der Mittelstandsbank IKB |IKB]], der Postbank, der Hermes Kreditversicherungs-AG und der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG (Ämter mit Übernahme des Staatssekretärspostens zum 1. Juli 2008 niedergelegt)&lt;br /&gt;
*bis 2008 Mitglied des Gesellschafterbeirates von [[True Sales International]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
Laut stern.de ist Assmussen ein Duzfreund von [[Commerzbank]]-Chef [[Martin Blessing]] und langjähriger Bekannter von US-Finanzminister [[Timothy Geithner]]. Er soll beste Beziehungen zur [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] unterhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lebensgefährtin bei der Deutschen Börse===&lt;br /&gt;
Nach Angaben der Financial Times ist Asmussen 2009 mit [[Henriette Peucker]] liiert, der Berliner Repräsentantin der [[Deutsche Börse|Deutschen Börse]] AG. Alle Vorgänge im Finanzministerium, die mit der Deutschen Börse zu tun hätten, entscheide Asmussen deshalb nicht selbst, sondern Haushaltsstaatssekretär [[Werner Gatzer]]. Als Mitglied der [[Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur]] und als Sachverständiger für das Börsenwesen überschneide sich Asmussens Aufgabenfeld mit dem seiner Frau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ftd1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ftd.de/karriere-management/management/:joerg-asmussen-bedingt-aufsichtsbereit/527048.html Bedingt aufsichtsbereit], ftd.de am 15. Juni 2009, abgerufen am 14. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schattenkabinett mit Weidmann, Otremba und Weber===&lt;br /&gt;
Asmussen soll laut Presseberichten mit dem Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt [[Jens Weidmann]] und dem Staatssekretär [[Walther Otremba]] sowie Bundesbankchef [[Axel Weber]] &lt;br /&gt;
im Zuge der [[Chronologie Weltfinanzcrash (ab 2007)|Weltfinanzkrise]] eine Art Schattenkabinett gebildet haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freunde seit Studientagen in Bonn===&lt;br /&gt;
Jörg Asmussen und [[Jens Weidmann]] trainierten Anfang der 90er Jahre gemeinsam in einer Sporthalle an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Bonn. Asmussen studierte Ökonomie, Weidmann schrieb an seiner Doktorarbeit über europäische Geldpolitik. Zweitgutachter: [[Axel Weber]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Krisenstab zur Hypo Real Estate Rettung===&lt;br /&gt;
Laut einem 2009 durch die Financial Times Deutschland publizierten internen Protokoll [http://www.lobbypedia.de/hallowelt/security/secureImage.php?f=/d/da/090730_protokoll_hre-rettung.pdf (pdf)], das u.a. von [http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/090708_protokoll_hre.pdf nachdenkseiten.de] weiter verbreitet wurde, nahm Bundesbank-Chef [[Axel Weber]] als Leiter eines eines Teams der Deutschen Bundesbank vom 26.-28. September 2008 an den dramatischen Krisengesprächen zur Rettung der angeschlagenen [[Hypo Real Estate]] (HRE) in Frankfurt a.M. teil. Mit dabei waren auch Teams der [[Hypo Real Estate]] unter der Leitung von [[Georg Funke]], der [[BaFin]] unter der Leitung von [[Jochen Sanio]] und des [[Prüfungsverbands deutscher Banken|Prüfungsverbands deutscher Banken]] (PdB). Die Deutsche Bank hatte laut Protokoll eigene Experten bei der HRE. Geschwärzt im Protokoll war der volle Name der &amp;quot;Kanzlei S.&amp;quot;, die offenbar drei Vertreter in den Krisenstab entsandte. WEiterhin wird eine &amp;quot;Kanzlei L.&amp;quot; erwähnt.Zugeschaltet bzw. informiert waren zeitweilig (per email, Telefon, Fax) u.a. [[Josef Ackermann]]([[Deutsche Bank]]), [[Jörg Asmussen]] ([[BMF]]), sowie die Herren [[Klaus-Peter Müller]] ([[BdB]]-Präsident, ehemals [[Commerzbank]]-Chef), [[Andreas Schmitz]] ([[HSBC]] Trinkhaus&amp;amp;Burkhardt), [[Wolfgang Sprißler]] ([[Hypovereinsbank]]), [[Martin Blessing]] (Commerzbank). &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbypedia.de/hallowelt/security/secureImage.php?f=/d/da/090730_protokoll_hre-rettung.pdf Zusammenfassung der Gespräche zur Stützung der Hypo Real Estate Gruppe (HRE) vom 26. 09. 2008 - 28.09.2008 im Frankfurter Dienstsitz der BaFin], nachdenkseiten.de vom 9. Juli 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbriefungsgeschäfte===&lt;br /&gt;
Asmussen wurde immer wieder eine große Nähe zur Finanzwirtschaft vorgeworfen. Er hat sich im Rahmen seiner Tätigkeiten im Finanzministerium stark für Verbriefungsgeschäfte ([[Asset-Backed Securities]], ABS) eingesetzt (vgl. hierzu seinen Artikel &amp;quot;Verbriefungen aus der Sicht des Finanzministeriums&amp;quot;, Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen vom 26.9.2006, abrufbar über [http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/081010_Asmussen.pdf Nachdenkseiten]). Während seiner Zeit als Abteilungsleiter für Nationale und Internationale Finanz- und Währungspolitik war Asmussen zugleich im Gesellschafterbeirat der [[True Sales International]], einer Plattform der Finanzbranche für Verbriefungsgeschäfte, sowie im Aufsichtsrat der [[IKB]], die ebenfalls wegen Beteiligung an ABS-Transaktionen in Schieflage geraten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Asmussen bei der IKB===&lt;br /&gt;
Als Zeuge im Düsseldorfer Betrugsprozess gegen den ehemaligen IKB-Chef [[Stefan Ortseifen]] belastete der ehemalige IKB-Aufsichtsrat Asmusssen den Angeklagten. Assmussen sowie der Ex-[[Eon]]-Chef [[Ulrich Hartmann]] warfen Ortseifen Falschinformation und Täuschung vor, weil er eine Woche vor der drohenden Insolvenz der Mittelstandsbank noch optimistische Presseerklärungen abgeben hätte. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/die-welt/regionales/article7268210/Finanzstaatssekretaer-soll-im-IKB-Prozess-aussagen.html &#039;&#039;Finanzstaatssekretär soll im IKB-Prozess aussagen&#039;&#039;], welt-online, 21. April 2010, abgerufen am 21. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ftd.de/finanzen/:kopf-des-tages-stefan-ortseifen-in-schockstarre/50143671.html Stefan Ortseifen in Schockstarre] ftd.de am 13. Juli 2010 abgerufen am 14. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Banker und Lobbyisten im Finanzministerium===&lt;br /&gt;
Zudem hat Asmussen als Finanzstaatssekretär des [[Bundesministerium für Finanzen|BMF]] dafür gesorgt, dass seine Abteilung eng mit der Finanzbranche zusammenarbeitet. Von seinem Vorgänger hat er die Idee übernommen, Praktiker aus der Geldbranche für befristete Zeit auszuleihen. So arbeiteten in seiner Mannschaft etwa ein Angestellter der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und einer aus dem Bankenverband. Die Experten von außen brächten die Markterfahrung mit, über die kein Beamter verfüge, erklärte er laut der Zeit. [http://www.zeit.de/2004/25/Asmussen?page=all]. Siehe zu dem Thema auch: [http://www.keine-lobbyisten-in-ministerien.de/index.php/Lobbyisten_nach_Ministerien#Bundesministerium_der_Finanzen Keine Lobbyisten in Ministerien; Finanzminsterium]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate von Jörg Asmussen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Mit CDS ist es wie mit Rotwein: mit Augenmaß genossen gesund, im Übermaß gefährlich.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/debatte_wirtschafts_und_finanzkrise/?em_cnt=2371220&amp;amp; Griechenland-Krise - Im Übermaß gefährlich], Frankfurter Rundschau, 2. März 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt; Asmussens Kommentar zu den Problemen Griechenlands, dessen Währung nach Ansicht vieler Beobachter durch die Spekulation mit [[Credit Default Swaps]] (CDS) systematisch in den Keller gezockt wurde.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.“ Spruch von [[Henry Ford]], der laut Pressebericht in Asmussens Büro hängt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über Jörg Asmussen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Vor allem Asmussen bildete zusammen mit [[Jens Weidmann]], dem wirtschaftspolitischen Berater von Kanzlerin [[Angela Merkel]] (CDU), ein einflussreiches Beamten-Duo, das an allen Schalthebeln des Krisenmanagements saß. Die FDP hatte im Untersuchungsausschuss zur Beinahepleite der Immobilienbank [[Hypo Real Estate]] (HRE) mehrfach den Rücktritt Asmussens verlangt. Nicht leichter wird die Personalie für die Liberalen dadurch, dass sich nach FR-Informationen Merkel für ein Festhalten an Asmussen stark gemacht hatte.“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;fr1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2044523_Affront-gegen-die-FDP-Schaeubles-Kroeten.html &#039;&#039;Schäubles Kröten&#039;], Frankfurter Rundschau, Markus Sievers, 28. Oktober 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Wegen seiner großen Nähe zu der Finanzwirtschaft war auch immer wieder spekuliert worden, Asmussen könne einen gut bezahlten Posten bei der Deutschen Bank oder einem anderen privaten Geldhaus antreten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;fr1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2044523_Affront-gegen-die-FDP-Schaeubles-Kroeten.html &#039;&#039;Schäubles Kröten&#039;], Frankfurter Rundschau, Markus Sievers, 28. Oktober 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusätzliche Informationen ==&lt;br /&gt;
*[http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt1240.html Porträt von Asmussen in den Tagesthemen vom 25.03.2009] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28961/1.html Kritischer Telepolis-Artikel zur Rolle von Asmussen in der Finanzkrise 2008] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Heribert Prantl: [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/923/314819/text/ Jörg Asmussen - Bankaufseher warb für lasche Bankaufsicht]. In: Süddeutsche Zeitung vom 21.10.2008, letzter Zugriff: 10. März 2010. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wilfried Herz: [http://www.zeit.de/2004/25/Asmussen?page=all Ein Manager mit Beamtenstatus]. In: Die Zeit 09.06.2004, letzter Zugriff: 10. März 2010.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-krisenmanager-asmussen-ID1246612708714.xml TV-Bericht zu Asmussen in report München von 06.07.2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spenden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == 	 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=J%C3%B6rg_Asmussen&amp;diff=18406</id>
		<title>Jörg Asmussen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=J%C3%B6rg_Asmussen&amp;diff=18406"/>
		<updated>2012-07-30T10:34:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Jörg Asmussen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(*1966 in Flensburg)&#039;&#039; gilt als zentrale Figur in der Finanzpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2012 Direktor der [[EZB|Europäischen Zentralbank]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er arbeitete als hochrangiger Beamter des [[Bundesministerium der Finanzen|Finanzministeriums]] für die Regierungen Schröder-Fischer, Merkel-Steinmeier, Merkel-Westerwelle. Asmussen saß im Lenkungsausschuss des [[Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung]] (Soffin) - einem der mächtigsten Gremien der Bundesrepublik Deutschland; er war mit der milliardenschweren Rettung angeblich „systemrelevanter“ Banken wie der [[Hypo Real Estate]] (HRE) beschäftigt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die FDP hatte im [[Hypo Real Estate/Untersuchungsausschuss|HRE-Untersuchungsausschuss]] erfolglos Asmussens Entlassung gefordert. Nach ihrem Eintritt in Regierungsverantwortung musste die FDP hinnehmen, dass das SPD-Mitglied Asmussen vom Finanzminister [[Wolfgang Schäuble]] (CDU) ab September 2009 weiter beschäftigt wurde. Asmussen schien für deutsche Spitzenpolitiker über Parteigrenzen und wechselnde Regierungskoalitionen hinweg unentbehrlich zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
*seit 01.01.2012 Mitglied des Direktoriums der [[EZB|Europäischen Zentralbank]]&lt;br /&gt;
*07/2008-12/2011 Beamteter Staatssekretär im [[Bundesfinanzministerium]] &lt;br /&gt;
*am 1. März 2003 übernimmt er die Leitung der Abteilung für Nationale und Internationale Finanzmarkt- und Währungspolitik &lt;br /&gt;
*Nach dem Rücktritt [[Oskar Lafontaine|Oskar Lafontaines]] (damals SPD) wird Asmussen Leiter des Ministerbüros von [[Hans Eichel]] (SPD)&lt;br /&gt;
*Nach dem Regierungswechsel 1998 persönlicher Referent des neuen Finanzstaatssekretärs [[Heiner Flassbeck]]&lt;br /&gt;
*Ab 1996 im Bundesfinanzministerium tätig, zunächst als Referent für internationale Finanz- und Währungspolitik unter Finanzminister [[Theo Waigel]] (CSU), Gedankenlieferant für [[Walther Otremba]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*zusätzliches Diplom an der Mailänder Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi &lt;br /&gt;
*Studium der Volkswirtschaft in Bonn u. a. bei [[Axel Weber]] &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2004/25/Asmussen?page=all Die Zeit 09.06.2004 Nr.25]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posten und Mandate ==&lt;br /&gt;
*Vertreter des [[BMF]] im Verwaltungsrat der [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]] (Bafin)&lt;br /&gt;
*Mitglied des Lenkungsausschusses des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung ([[Soffin]])&lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur]]&lt;br /&gt;
* Aufsichtsrat der [[Telekom]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ftd1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ftd.de/karriere-management/management/:joerg-asmussen-bedingt-aufsichtsbereit/527048.html Bedingt aufsichtsbereit], ftd.de am 15. Juni 2009, abgerufen am 14. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Deutschen Bahn und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz)&lt;br /&gt;
*bis 2008 Aufsichtsratsmitglied der [[Die Krise der Mittelstandsbank IKB |IKB]], der Postbank, der Hermes Kreditversicherungs-AG und der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG (Ämter mit Übernahme des Staatssekretärspostens zum 1. Juli 2008 niedergelegt)&lt;br /&gt;
*bis 2008 Mitglied des Gesellschafterbeirates von [[True Sales International]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
Laut stern.de ist Assmussen ein Duzfreund von [[Commerzbank]]-Chef [[Martin Blessing]] und langjähriger Bekannter von US-Finanzminister [[Timothy Geithner]]. Er soll beste Beziehungen zur [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] unterhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lebensgefährtin bei der Deutschen Börse===&lt;br /&gt;
Nach Angaben der Financial Times ist Asmussen 2009 mit [[Henriette Peucker]] liiert, der Berliner Repräsentantin der [[Deutsche Börse|Deutschen Börse]] AG. Alle Vorgänge im Finanzministerium, die mit der Deutschen Börse zu tun hätten, entscheide Asmussen deshalb nicht selbst, sondern Haushaltsstaatssekretär [[Werner Gatzer]]. Als Mitglied der [[Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur]] und als Sachverständiger für das Börsenwesen überschneide sich Asmussens Aufgabenfeld mit dem seiner Frau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ftd1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ftd.de/karriere-management/management/:joerg-asmussen-bedingt-aufsichtsbereit/527048.html Bedingt aufsichtsbereit], ftd.de am 15. Juni 2009, abgerufen am 14. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schattenkabinett mit Weidmann, Otremba und Weber===&lt;br /&gt;
Asmussen soll laut Presseberichten mit dem Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt [[Jens Weidmann]] und dem Staatssekretär [[Walther Otremba]] sowie Bundesbankchef [[Axel Weber]] &lt;br /&gt;
im Zuge der [[Chronologie Weltfinanzcrash (ab 2007)|Weltfinanzkrise]] eine Art Schattenkabinett gebildet haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freunde seit Studientagen in Bonn===&lt;br /&gt;
Jörg Asmussen und [[Jens Weidmann]] trainierten Anfang der 90er Jahre gemeinsam in einer Sporthalle an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Bonn. Asmussen studierte Ökonomie, Weidmann schrieb an seiner Doktorarbeit über europäische Geldpolitik. Zweitgutachter: [[Axel Weber]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Krisenstab zur Hypo Real Estate Rettung===&lt;br /&gt;
Laut einem 2009 durch die Financial Times Deutschland publizierten internen Protokoll [http://www.lobbypedia.de/hallowelt/security/secureImage.php?f=/d/da/090730_protokoll_hre-rettung.pdf (pdf)], das u.a. von [http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/090708_protokoll_hre.pdf nachdenkseiten.de] weiter verbreitet wurde, nahm Bundesbank-Chef [[Axel Weber]] als Leiter eines eines Teams der Deutschen Bundesbank vom 26.-28. September 2008 an den dramatischen Krisengesprächen zur Rettung der angeschlagenen [[Hypo Real Estate]] (HRE) in Frankfurt a.M. teil. Mit dabei waren auch Teams der [[Hypo Real Estate]] unter der Leitung von [[Georg Funke]], der [[BaFin]] unter der Leitung von [[Jochen Sanio]] und des [[Prüfungsverbands deutscher Banken|Prüfungsverbands deutscher Banken]] (PdB). Die Deutsche Bank hatte laut Protokoll eigene Experten bei der HRE. Geschwärzt im Protokoll war der volle Name der &amp;quot;Kanzlei S.&amp;quot;, die offenbar drei Vertreter in den Krisenstab entsandte. WEiterhin wird eine &amp;quot;Kanzlei L.&amp;quot; erwähnt.Zugeschaltet bzw. informiert waren zeitweilig (per email, Telefon, Fax) u.a. [[Josef Ackermann]]([[Deutsche Bank]]), [[Jörg Asmussen]] ([[BMF]]), sowie die Herren [[Klaus-Peter Müller]] ([[BdB]]-Präsident, ehemals [[Commerzbank]]-Chef), [[Andreas Schmitz]] ([[HSBC]] Trinkhaus&amp;amp;Burkhardt), [[Wolfgang Sprißler]] ([[Hypovereinsbank]]), [[Martin Blessing]] (Commerzbank). &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbypedia.de/hallowelt/security/secureImage.php?f=/d/da/090730_protokoll_hre-rettung.pdf Zusammenfassung der Gespräche zur Stützung der Hypo Real Estate Gruppe (HRE) vom 26. 09. 2008 - 28.09.2008 im Frankfurter Dienstsitz der BaFin], nachdenkseiten.de vom 9. Juli 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbriefungsgeschäfte===&lt;br /&gt;
Asmussen wurde immer wieder eine große Nähe zur Finanzwirtschaft vorgeworfen. Er hat sich im Rahmen seiner Tätigkeiten im Finanzministerium stark für Verbriefungsgeschäfte ([[Asset-Backed Securities]], ABS) eingesetzt (vgl. hierzu seinen Artikel &amp;quot;Verbriefungen aus der Sicht des Finanzministeriums&amp;quot;, Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen vom 26.9.2006, abrufbar über [http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/081010_Asmussen.pdf Nachdenkseiten]). Während seiner Zeit als Abteilungsleiter für Nationale und Internationale Finanz- und Währungspolitik war Asmussen zugleich im Gesellschafterbeirat der [[True Sales International]], einer Plattform der Finanzbranche für Verbriefungsgeschäfte, sowie im Aufsichtsrat der [[IKB]], die ebenfalls wegen Beteiligung an ABS-Transaktionen in Schieflage geraten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Asmussen bei der IKB===&lt;br /&gt;
Als Zeuge im Düsseldorfer Betrugsprozess gegen den ehemaligen IKB-Chef [[Stefan Ortseifen]] belastete der ehemalige IKB-Aufsichtsrat Asmusssen den Angeklagten. Assmussen sowie der Ex-[[Eon]]-Chef [[Ulrich Hartmann]] warfen Ortseifen Falschinformation und Täuschung vor, weil er eine Woche vor der drohenden Insolvenz der Mittelstandsbank noch optimistische Presseerklärungen abgeben hätte. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/die-welt/regionales/article7268210/Finanzstaatssekretaer-soll-im-IKB-Prozess-aussagen.html &#039;&#039;Finanzstaatssekretär soll im IKB-Prozess aussagen&#039;&#039;], welt-online, 21. April 2010, abgerufen am 21. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ftd.de/finanzen/:kopf-des-tages-stefan-ortseifen-in-schockstarre/50143671.html Stefan Ortseifen in Schockstarre] ftd.de am 13. Juli 2010 abgerufen am 14. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Banker und Lobbyisten im Finanzministerium===&lt;br /&gt;
Zudem hat Asmussen als Finanzstaatssekretär des [[Bundesministerium für Finanzen|BMF]] dafür gesorgt, dass seine Abteilung eng mit der Finanzbranche zusammenarbeitet. Von seinem Vorgänger hat er die Idee übernommen, Praktiker aus der Geldbranche für befristete Zeit auszuleihen. So arbeiteten in seiner Mannschaft etwa ein Angestellter der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und einer aus dem Bankenverband. Die Experten von außen brächten die Markterfahrung mit, über die kein Beamter verfüge, erklärte er laut der Zeit. [http://www.zeit.de/2004/25/Asmussen?page=all]. Siehe zu dem Thema auch: [http://www.keine-lobbyisten-in-ministerien.de/index.php/Lobbyisten_nach_Ministerien#Bundesministerium_der_Finanzen Keine Lobbyisten in Ministerien; Finanzminsterium]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate von Jörg Asmussen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Mit CDS ist es wie mit Rotwein: mit Augenmaß genossen gesund, im Übermaß gefährlich.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/debatte_wirtschafts_und_finanzkrise/?em_cnt=2371220&amp;amp; Griechenland-Krise - Im Übermaß gefährlich], Frankfurter Rundschau, 2. März 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt; Asmussens Kommentar zu den Problemen Griechenlands, dessen Währung nach Ansicht vieler Beobachter durch die Spekulation mit [[Credit Default Swaps]] (CDS) systematisch in den Keller gezockt wurde.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.“ Spruch von [[Henry Ford]], der laut Pressebericht in Asmussens Büro hängt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate über Jörg Asmussen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Vor allem Asmussen bildete zusammen mit [[Jens Weidmann]], dem wirtschaftspolitischen Berater von Kanzlerin [[Angela Merkel]] (CDU), ein einflussreiches Beamten-Duo, das an allen Schalthebeln des Krisenmanagements saß. Die FDP hatte im Untersuchungsausschuss zur Beinahepleite der Immobilienbank [[Hypo Real Estate]] (HRE) mehrfach den Rücktritt Asmussens verlangt. Nicht leichter wird die Personalie für die Liberalen dadurch, dass sich nach FR-Informationen Merkel für ein Festhalten an Asmussen stark gemacht hatte.“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;fr1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2044523_Affront-gegen-die-FDP-Schaeubles-Kroeten.html &#039;&#039;Schäubles Kröten&#039;], Frankfurter Rundschau, Markus Sievers, 28. Oktober 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Wegen seiner großen Nähe zu der Finanzwirtschaft war auch immer wieder spekuliert worden, Asmussen könne einen gut bezahlten Posten bei der Deutschen Bank oder einem anderen privaten Geldhaus antreten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;fr1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2044523_Affront-gegen-die-FDP-Schaeubles-Kroeten.html &#039;&#039;Schäubles Kröten&#039;], Frankfurter Rundschau, Markus Sievers, 28. Oktober 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusätzliche Informationen ==&lt;br /&gt;
*[http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt1240.html Porträt von Asmussen in den Tagesthemen vom 25.03.2009] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28961/1.html Kritischer Telepolis-Artikel zur Rolle von Asmussen in der Finanzkrise 2008] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Heribert Prantl: [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/923/314819/text/ Jörg Asmussen - Bankaufseher warb für lasche Bankaufsicht]. In: Süddeutsche Zeitung vom 21.10.2008, letzter Zugriff: 10. März 2010. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wilfried Herz: [http://www.zeit.de/2004/25/Asmussen?page=all Ein Manager mit Beamtenstatus]. In: Die Zeit 09.06.2004, letzter Zugriff: 10. März 2010.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-krisenmanager-asmussen-ID1246612708714.xml TV-Bericht zu Asmussen in report München von 06.07.2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spenden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == 	 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=J%C3%B6rg_Asmussen&amp;diff=18405</id>
		<title>Jörg Asmussen</title>
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		<updated>2012-07-30T10:32:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Jörg Asmussen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(*1966 in Flensburg)&#039;&#039; gilt als zentrale Figur in der Finanzpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2012 Direktor der [[EZB|Europäischen Zentralbank]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er arbeitete als hochrangiger Beamter des [[Bundesministerium der Finanzen|Finanzministeriums]] für die Regierungen Schröder-Fischer, Merkel-Steinmeier, Merkel-Westerwelle. Asmussen saß im Lenkungsausschuss des [[Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung]] (Soffin) - einem der mächtigsten Gremien der Bundesrepublik Deutschland; er war mit der milliardenschweren Rettung angeblich „systemrelevanter“ Banken wie der [[Hypo Real Estate]] (HRE) beschäftigt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die FDP hatte im [[Hypo Real Estate/Untersuchungsausschuss|HRE-Untersuchungsausschuss]] erfolglos Asmussens Entlassung gefordert. Nach ihrem Eintritt in Regierungsverantwortung musste die FDP hinnehmen, dass das SPD-Mitglied Asmussen vom Finanzminister [[Wolfgang Schäuble]] (CDU) ab September 2009 weiter beschäftigt wurde. Asmussen schien für deutsche Spitzenpolitiker über Parteigrenzen und wechselnde Regierungskoalitionen hinweg unentbehrlich zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
*seit 01.01.2012 Mitglied des Direktoriums der [[EZB|Europäischen Zentralbank]]&lt;br /&gt;
*07/2008-12/2011 Beamteter Staatssekretär im [[Bundesfinanzministerium]] &lt;br /&gt;
*am 1. März 2003 übernimmt er die Leitung der Abteilung für Nationale und Internationale Finanzmarkt- und Währungspolitik &lt;br /&gt;
*Nach dem Rücktritt [[Oskar Lafontaine|Oskar Lafontaines]] (damals SPD) wird Asmussen Leiter des Ministerbüros von [[Hans Eichel]] (SPD)&lt;br /&gt;
*Nach dem Regierungswechsel 1998 persönlicher Referent des neuen Finanzstaatssekretärs [[Heiner Flassbeck]]&lt;br /&gt;
*Ab 1996 im Bundesfinanzministerium tätig, zunächst als Referent für internationale Finanz- und Währungspolitik unter Finanzminister [[Theo Waigel]] (CSU), Gedankenlieferant für [[Walther Otremba]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*zusätzliches Diplom an der Mailänder Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi &lt;br /&gt;
*Studium der Volkswirtschaft in Bonn u. a. bei [[Axel Weber]] &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2004/25/Asmussen?page=all Die Zeit 09.06.2004 Nr.25]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posten und Mandate ==&lt;br /&gt;
*Vertreter des [[BMF]] im Verwaltungsrat der [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]] (Bafin)&lt;br /&gt;
*Mitglied des Lenkungsausschusses des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung ([[Soffin]])&lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur]]&lt;br /&gt;
* Aufsichtsrat der [[Telekom]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ftd1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ftd.de/karriere-management/management/:joerg-asmussen-bedingt-aufsichtsbereit/527048.html Bedingt aufsichtsbereit], ftd.de am 15. Juni 2009, abgerufen am 14. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Deutschen Bahn und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz)&lt;br /&gt;
*bis 2008 Aufsichtsratsmitglied der [[Die Krise der Mittelstandsbank IKB |IKB]], der Postbank, der Hermes Kreditversicherungs-AG und der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG (Ämter mit Übernahme des Staatssekretärspostens zum 1. Juli 2008 niedergelegt)&lt;br /&gt;
*bis 2008 Mitglied des Gesellschafterbeirates von [[True Sales International]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
Laut stern.de ist Assmussen ein Duzfreund von [[Commerzbank]]-Chef [[Martin Blessing]] und langjähriger Bekannter von US-Finanzminister [[Timothy Geithner]]. Er soll beste Beziehungen zur [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] unterhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lebensgefährtin bei der Deutschen Börse===&lt;br /&gt;
Nach Angaben der Financial Times ist Asmussen 2009 mit [[Henriette Peucker]] liiert, der Berliner Repräsentantin der [[Deutsche Börse|Deutschen Börse]] AG. Alle Vorgänge im Finanzministerium, die mit der Deutschen Börse zu tun hätten, entscheide Asmussen deshalb nicht selbst, sondern Haushaltsstaatssekretär [[Werner Gatzer]]. Als Mitglied der [[Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur]] und als Sachverständiger für das Börsenwesen überschneide sich Asmussens Aufgabenfeld mit dem seiner Frau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ftd1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ftd.de/karriere-management/management/:joerg-asmussen-bedingt-aufsichtsbereit/527048.html Bedingt aufsichtsbereit], ftd.de am 15. Juni 2009, abgerufen am 14. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schattenkabinett mit Weidmann, Otremba und Weber===&lt;br /&gt;
Asmussen soll laut Presseberichten mit dem Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt [[Jens Weidmann]] und dem Staatssekretär [[Walther Otremba]] sowie Bundesbankchef [[Axel Weber]] &lt;br /&gt;
im Zuge der [[Chronologie Weltfinanzcrash (ab 2007)|Weltfinanzkrise]] eine Art Schattenkabinett gebildet haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freunde seit Studientagen in Bonn===&lt;br /&gt;
Jörg Asmussen und [[Jens Weidmann]] trainierten Anfang der 90er Jahre gemeinsam in einer Sporthalle an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Bonn. Asmussen studierte Ökonomie, Weidmann schrieb an seiner Doktorarbeit über europäische Geldpolitik. Zweitgutachter: [[Axel Weber]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Krisenstab zur Hypo Real Estate Rettung===&lt;br /&gt;
Laut einem 2009 durch die Financial Times Deutschland publizierten internen Protokoll [http://www.lobbypedia.de/hallowelt/security/secureImage.php?f=/d/da/090730_protokoll_hre-rettung.pdf (pdf)], das u.a. von [http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/090708_protokoll_hre.pdf nachdenkseiten.de] weiter verbreitet wurde, nahm Bundesbank-Chef [[Axel Weber]] als Leiter eines eines Teams der Deutschen Bundesbank vom 26.-28. September 2008 an den dramatischen Krisengesprächen zur Rettung der angeschlagenen [[Hypo Real Estate]] (HRE) in Frankfurt a.M. teil. Mit dabei waren auch Teams der [[Hypo Real Estate]] unter der Leitung von [[Georg Funke]], der [[BaFin]] unter der Leitung von [[Jochen Sanio]] und des [[Prüfungsverbands deutscher Banken|Prüfungsverbands deutscher Banken]] (PdB). Die Deutsche Bank hatte laut Protokoll eigene Experten bei der HRE. Geschwärzt im Protokoll war der volle Name der &amp;quot;Kanzlei S.&amp;quot;, die offenbar drei Vertreter in den Krisenstab entsandte. WEiterhin wird eine &amp;quot;Kanzlei L.&amp;quot; erwähnt.Zugeschaltet bzw. informiert waren zeitweilig (per email, Telefon, Fax) u.a. [[Josef Ackermann]]([[Deutsche Bank]]), [[Jörg Asmussen]] ([[BMF]]), sowie die Herren [[Klaus-Peter Müller]] ([[BdB]]-Präsident, ehemals [[Commerzbank]]-Chef), [[Andreas Schmitz]] ([[HSBC]] Trinkhaus&amp;amp;Burkhardt), [[Wolfgang Sprißler]] ([[Hypovereinsbank]]), [[Martin Blessing]] (Commerzbank). &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbypedia.de/hallowelt/security/secureImage.php?f=/d/da/090730_protokoll_hre-rettung.pdf Zusammenfassung der Gespräche zur Stützung der Hypo Real Estate Gruppe (HRE) vom 26. 09. 2008 - 28.09.2008 im Frankfurter Dienstsitz der BaFin], nachdenkseiten.de vom 9. Juli 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbriefungsgeschäfte===&lt;br /&gt;
Asmussen wurde immer wieder eine große Nähe zur Finanzwirtschaft vorgeworfen. Er hat sich im Rahmen seiner Tätigkeiten im Finanzministerium stark für Verbriefungsgeschäfte ([[Asset-Backed Securities]], ABS) eingesetzt (vgl. hierzu seinen Artikel &amp;quot;Verbriefungen aus der Sicht des Finanzministeriums&amp;quot;, Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen vom 26.9.2006, abrufbar über [http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/081010_Asmussen.pdf Nachdenkseiten]). Während seiner Zeit als Abteilungsleiter für Nationale und Internationale Finanz- und Währungspolitik war Asmussen zugleich im Gesellschafterbeirat der [[True Sales International]], einer Plattform der Finanzbranche für Verbriefungsgeschäfte, sowie im Aufsichtsrat der [[IKB]], die ebenfalls wegen Beteiligung an ABS-Transaktionen in Schieflage geraten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Asmussen bei der IKB===&lt;br /&gt;
Als Zeuge im Düsseldorfer Betrugsprozess gegen den ehemaligen IKB-Chef [[Stefan Ortseifen]] belastete der ehemalige IKB-Aufsichtsrat Asmusssen den Angeklagten. Assmussen sowie der Ex-[[Eon]]-Chef [[Ulrich Hartmann]] warfen Ortseifen Falschinformation und Täuschung vor, weil er eine Woche vor der drohenden Insolvenz der Mittelstandsbank noch optimistische Presseerklärungen abgeben hätte. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/die-welt/regionales/article7268210/Finanzstaatssekretaer-soll-im-IKB-Prozess-aussagen.html &#039;&#039;Finanzstaatssekretär soll im IKB-Prozess aussagen&#039;&#039;], welt-online, 21. April 2010, abgerufen am 21. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ftd.de/finanzen/:kopf-des-tages-stefan-ortseifen-in-schockstarre/50143671.html Stefan Ortseifen in Schockstarre] ftd.de am 13. Juli 2010 abgerufen am 14. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Banker und Lobbyisten im Finanzministerium===&lt;br /&gt;
Zudem hat Asmussen als Finanzstaatssekretär des [[Bundesministerium für Finanzen|BMF]] dafür gesorgt, dass seine Abteilung eng mit der Finanzbranche zusammenarbeitet. Von seinem Vorgänger hat er die Idee übernommen, Praktiker aus der Geldbranche für befristete Zeit auszuleihen. So arbeiteten in seiner Mannschaft etwa ein Angestellter der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und einer aus dem Bankenverband. Die Experten von außen brächten die Markterfahrung mit, über die kein Beamter verfüge, erklärte er laut der Zeit. [http://www.zeit.de/2004/25/Asmussen?page=all]. Siehe zu dem Thema auch: [http://www.keine-lobbyisten-in-ministerien.de/index.php/Lobbyisten_nach_Ministerien#Bundesministerium_der_Finanzen Keine Lobbyisten in Ministerien; Finanzminsterium]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate von Jörg Asmussen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Mit CDS ist es wie mit Rotwein: mit Augenmaß genossen gesund, im Übermaß gefährlich.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/debatte_wirtschafts_und_finanzkrise/?em_cnt=2371220&amp;amp; Griechenland-Krise - Im Übermaß gefährlich], Frankfurter Rundschau, 2. März 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt; Asmussens Kommentar zu den Problemen Griechenlands, dessen Währung nach Ansicht vieler Beobachter durch die Spekulation mit [[Credit Default Swaps]] (CDS) systematisch in den Keller gezockt wurde.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.“ Spruch von [[Henry Ford]], der laut Pressebericht in Asmussens Büro hängt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Vor allem Asmussen bildete zusammen mit [[Jens Weidmann]], dem wirtschaftspolitischen Berater von Kanzlerin [[Angela Merkel]] (CDU), ein einflussreiches Beamten-Duo, das an allen Schalthebeln des Krisenmanagements saß. Die FDP hatte im Untersuchungsausschuss zur Beinahepleite der Immobilienbank [[Hypo Real Estate]] (HRE) mehrfach den Rücktritt Asmussens verlangt. Nicht leichter wird die Personalie für die Liberalen dadurch, dass sich nach FR-Informationen Merkel für ein Festhalten an Asmussen stark gemacht hatte.“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;fr1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2044523_Affront-gegen-die-FDP-Schaeubles-Kroeten.html &#039;&#039;Schäubles Kröten&#039;], Frankfurter Rundschau, Markus Sievers, 28. Oktober 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Wegen seiner großen Nähe zu der Finanzwirtschaft war auch immer wieder spekuliert worden, Asmussen könne einen gut bezahlten Posten bei der Deutschen Bank oder einem anderen privaten Geldhaus antreten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;fr1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2044523_Affront-gegen-die-FDP-Schaeubles-Kroeten.html &#039;&#039;Schäubles Kröten&#039;], Frankfurter Rundschau, Markus Sievers, 28. Oktober 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusätzliche Informationen ==&lt;br /&gt;
*[http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt1240.html Porträt von Asmussen in den Tagesthemen vom 25.03.2009] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28961/1.html Kritischer Telepolis-Artikel zur Rolle von Asmussen in der Finanzkrise 2008] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Heribert Prantl: [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/923/314819/text/ Jörg Asmussen - Bankaufseher warb für lasche Bankaufsicht]. In: Süddeutsche Zeitung vom 21.10.2008, letzter Zugriff: 10. März 2010. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wilfried Herz: [http://www.zeit.de/2004/25/Asmussen?page=all Ein Manager mit Beamtenstatus]. In: Die Zeit 09.06.2004, letzter Zugriff: 10. März 2010.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-krisenmanager-asmussen-ID1246612708714.xml TV-Bericht zu Asmussen in report München von 06.07.2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spenden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == 	 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18386</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-27T13:12:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: /* Verbindungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Experten-Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing) heraus gegründet. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:„They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot;We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links – a kind of divisopn of tasks.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18385</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-27T13:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Experten-Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing) heraus gegründet. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:„They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und wurde maßgelbich aus diesem heraus gegründet. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Aussage des AMUE Generalsekretärs Bertrand de Maigret versteht man das Verhältnis zwischen AMUE und [[ERT]] als freundschaftlich und arbeitsteilig: &amp;quot; We decided that the ERT would not work on monetary issues, and that we would. We have friendly links – a kind of divisopn of tasks.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Experten-Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing) heraus gegründet. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:„They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die AMUE hat sehr enge Verflechtungen und personelle Überschneidungen mit dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-26T14:43:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: /* Weiterführende Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Experten-Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing) heraus gegründet. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:„They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18364</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-26T14:43:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Experten-Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing) heraus gegründet. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&lt;br /&gt;
Ein Weiteres Zitat des AMUE Generalsekretärs de Maigret zum engen Verhältnis von AMUE und [[EU-Kommission]]:„They call us, we call them, they see us, we discuss matters. They are quite flexible. (...)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Bertrand de Maigret, (03/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In:[http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&lt;br /&gt;
[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S.49-57.&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-26T14:22:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Experten-Anprechpartner der Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beitragen sollte. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE wurde 1987 aus dem Guscard-Schmidt-Komittee für die Währungsunion (Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing) heraus gegründet. Sie wurde jedoch maßgeblich von den damaligen treibenden Kräften des [[European Round Table of Industrialists]] ([[ERT]]) - den Großkonzernen Fiat, Philips, Rhone-Poulenc, Solvay und Total initiiert. So war der erste Vorsitzende der AMUE auch Wisse Dekker CEO von Philips, Vorsitzender des [[ERT]] und treibende Kraft bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“ &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Etienne Davignon (02/1997) zitiert aus [http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<updated>2012-07-26T13:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“ &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power] S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18351</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-26T13:50:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“ &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc] Corporate Europe Observatory 2003 S. 51f.: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“ &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc] Corporate Europe Observatory 2003 S. 51f.: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“ &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.corporateeurope.org/publications/europe-inc Corporate Europe Observatory 2003: Europe Inc. Regional &amp;amp; Global Restructuring &amp;amp; the Rise of Corporate Power S. 51f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: /* Verbindungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an war sie als Partner bei der EU-Kommission und den Finanzministerien der Mitgliedsstaaten sehr angesehen und es fand ein reger Austausch in der Vorbereitung der Verträge zur EWU statt. Dazu [[Étienne Davignon]] (ehemaliges Vorstandsmitglied der AMUE und ehemaliger EU-Kommissions Vize-Präsident sowie u.a. EU-Kommissar für Binnenmarkt sowie Industrie): „What is significant is that we were always considered as very useful by the Commission. And also by the various member states, all of which have now set up technical groups dealing with this type of problem. They always ask representatives of the AMUE to be there.“ &lt;br /&gt;
Die AMUE war mit drei Vertretern (von ingesamt zwölf) auch in der Expertengruppe der EU Kommission zur Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung repräsentiert - Verbraucherorganisationen waren dagegen nur mit einem Repräsentanten vertreten. (Quelle: Europe Inc. 51/52)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18339</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-26T13:02:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: /* Finanzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-26T12:58:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005], S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<updated>2012-07-26T12:55:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: [http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/books/InteressenpolEurop.html] R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005, S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Secure:Association_for_the_Monetary_Union_of_Europe&amp;diff=18334</id>
		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-26T12:52:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: /* Finanzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;[Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005, S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AMUE hatte ein jährliches Budet von etwa einer Million Euro. Jedoch steuerten die Mitgliedsunternehmen zusätzliche Ressourcen, wie etwa die Bereitstellung von Infrastruktur, Übernahme von Reisekosten, Kommunikationsausgaben etc. bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-26T12:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. Ziel war es die Diskussionen um eine Europäischen Währungsunion anzuführen um erster Anprechpartner für Expertise von Politik und Medien zu sein, und um die konkrete Ausgestaltung der EWU Großunternehmens- und Bankenfreundlich mitzugestalten. Das übergeordnete Ziel war immer die bereits begonnene europäischen Währungsintegration mit einer europäischen Gemeinschaftswährung abzuschließen. Der Einfluss sollte durch eine gezielte Strukturierung des politischen Umfeldes erreicht werden, welcher zur Neudefinition  und -bewertung von Politikoptionen beiträgt. Als praktische maßgebliche Lobbyerfolge der AMUE gelten die Festlegung einer &amp;quot;single currency&amp;quot; gegenüber einer damals diskutierten &amp;quot;common currency&amp;quot; in der Ausgestaltung der EWU sowie die Festlegungs eines verbindlichen Starttermins und Zeitplan der EWU im Vertrag von Maastricht. &amp;lt;ref&amp;gt;[Daniela Schwarzer und Stefan Collignon: Unternehmen und Banken auf dem Weg zur Währungsunion: Die &amp;quot;Association for the Monetary Union of Europe&amp;quot; als Motor eines Transnationalen Konsenses In: R. Eising/B. Kohler-Koch (Hrsg.): Interessenpolitik in Europa 2005, S. 203-227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-26T11:05:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbying für die Europäische Währungsunion&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987–2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Die Association for the Monetary Union of Europe (AMUE)&#039;&#039;&#039; war ein transnationale Lobbyorganisation der führenden europäischen Unternehmen und Banken (und anderen Finanzdienstleistern). Die AMUE hatte ca. 400 Mitglieder und arbeitete 15 Jahre lang für das alleinige Ziel einer erfolgreichen Verwirklichung der Europäischen Währungsunion (EWU). Im Verlauf der Währungsintegration agierte sie auf verschiedenen Ebenen und Akteuren, mit unterschiedlichen Etappenzielen sowie unterschiedlichen Strategien der Einflussnahme. Ihr Augenmerk richtete sie auf die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und europäischen Unternehmen. Sie unterhielt enge offizielle und inoffizielle zu anderen Wirtschaftsverbänden wie dem [[European Round Table of Industrialists]] (ERT) und zur [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] sowie zu Beamten und Ministerien der Mitgliedsstaaten. Zum [[ERT]] und zur [[Europäischen Kommission]] bestanden des Weiteren personelle Verpflechtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Secure:Association for the Monetary Union of Europe</title>
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		<updated>2012-07-26T10:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: Die Seite wurde neu angelegt: {{BoxOrganisation | Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt; | Logo             = center | Rechtsform       = &amp;lt;tex...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Association for the Monetary Union of Europe (AMUE) &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1987&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Paris&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Vorweg: &#039;&#039;&#039;Kurze Beschreibung der Organisation&#039;&#039;&#039; und ihrer Relevanz (im Lobbypedia-Kontext)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klaus P. Regling&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(*3.10.1950 in Lübeck)&#039;&#039;, parteilos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regling ist Chef des vorübergehenden Euro-Rettungsfonds [[EFSF]]. Er ist außerdem Chef des künftigen permanenten Fonds [[ESM]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ftd.de/politik/europa/:gipfeltreffen-schaeuble-scheitert-mit-griff-nach-euro-gruppenvorsitz/70056625.html#utm_source=rss2&amp;amp;utm_medium=rss_feed&amp;amp;utm_campaign=/politik Schäuble scheitert mit Griff nach Euro-Gruppenvorsitz] FTD.de vom 29.06.2012, abgerufen am 02.07.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritikwürdig ist vor allem, dass Regling zwischen seinen hochrangigen Positionen: international, auf bundes- und schließlich auf EU-Ebene für Hedgefonds, mit ihren hochrisikoreichen Investmentstrategien, gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
*seit 07/2012 Direktor des [[ESM]] (permanenter Euro-Rettungsschirm)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/international/klaus-regling-europas-chef-retter-glaubt-nicht-an-wundermittel/6858684.html Europas Chef-Retter glaubt nicht an Wundermittel], Handelsblatt vom 10.07.2012 abgerufen am 10.07.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
*seit 07/2010 Direktor der [[EFSF]] (Euro-Rettungsschirm)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ef&amp;quot;&amp;gt;[http://www.efsf.europa.eu/attachments/cv_klaus_regling_en.pdf EFSF-Webseite] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*01-06/2010 Direktor des Hedgefonds Winton Futures Fund Ltd.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://investing.businessweek.com/businessweek/research/stocks/private/person.asp?personId=26202140&amp;amp;privcapId=108941&amp;amp;previousCapId=398625&amp;amp;previousTitle=GOLDMAN%20SACHS%20GROUP%20INC EXECUTIVE PROFILE - Klaus Regling] Bloomberg Business Week, abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 09/2009 [[KR Economics]], eine Ein-Mann-Beratungsfirma in Brüssel&lt;br /&gt;
*2008-2009 Professor, Lee  Kuan  Yew  School  of  Public  Policy (Singapore)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ef&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*07/2001-09/2008 [[Europäische Kommission]], Generaldirektor für Wirtschaft und Finanzen&lt;br /&gt;
*1999-2001 Geschäftsführender Direktor des Hedgefonds Moore Capital Strategy Group, London&lt;br /&gt;
*1991-1998 [[Bundesfinanzministerium]], Abteilungsleiter, zuständig für die gesamte internationale Finanzpolitik&lt;br /&gt;
*1985-1991 [[Internationaler Währungsfonds]] (IWF), Washington and Jakarta&lt;br /&gt;
*1981-1985 [[Bundesfinanzministerium]], Economist in the European Monetary Affairs Division&lt;br /&gt;
*1975-1980 [[Internationaler Währungsfonds]] (IWF), Washington&lt;br /&gt;
*1975 Master&#039;s degree in Economics&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oecd.org/dataoecd/23/38/40685241.pdf OECD-Webseite Reglings CV] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,700191,00.html Der Mann mit den Milliarden] Spiegel-Online vom 13.06.2010, abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
*Regling gehört dem Kreis der [[Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit]] (IZA) Policy Fellows seit 2005 als Gründungsmitglied an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iza.org/de/webcontent/personnel/photos/index_html?key=2219 IZA-Webseite] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Klaus Regling</title>
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		<updated>2012-07-10T09:58:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klaus P. Regling&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(*3.10.1950 in Lübeck)&#039;&#039;, parteilos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regling ist Chef des vorübergehenden Euro-Rettungsfonds [[EFSF]]. Er ist außerdem Chef des künftigen permanenten Fonds [[ESM]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ftd.de/politik/europa/:gipfeltreffen-schaeuble-scheitert-mit-griff-nach-euro-gruppenvorsitz/70056625.html#utm_source=rss2&amp;amp;utm_medium=rss_feed&amp;amp;utm_campaign=/politik Schäuble scheitert mit Griff nach Euro-Gruppenvorsitz] FTD.de vom 29.06.2012, abgerufen am 02.07.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritikwürdig ist vor allem, dass Regling zwischen seinen hochrangigen Positionen: international, auf bundes- und schließlich auf EU-Ebene für Hedgefonds, mit ihren hochrisikoreichen Investmentstrategien, gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
*seit 07/2012 Direktor des [[ESM]] (permanenter Euro-Rettungsschirm)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/international/klaus-regling-europas-chef-retter-glaubt-nicht-an-wundermittel/6858684.html &amp;quot;Europas Chef-Retter glaubt nicht an Wundermittel&amp;quot;], Handelsblatt vom 10.07.2012 abgerufen am 10.07.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
*seit 07/2010 Direktor der [[EFSF]] (Euro-Rettungsschirm)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ef&amp;quot;&amp;gt;[http://www.efsf.europa.eu/attachments/cv_klaus_regling_en.pdf EFSF-Webseite] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*01-06/2010 Direktor des Hedgefonds Winton Futures Fund Ltd.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://investing.businessweek.com/businessweek/research/stocks/private/person.asp?personId=26202140&amp;amp;privcapId=108941&amp;amp;previousCapId=398625&amp;amp;previousTitle=GOLDMAN%20SACHS%20GROUP%20INC EXECUTIVE PROFILE - Klaus Regling] Bloomberg Business Week, abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 09/2009 [[KR Economics]], eine Ein-Mann-Beratungsfirma in Brüssel&lt;br /&gt;
*2008-2009 Professor, Lee  Kuan  Yew  School  of  Public  Policy (Singapore)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ef&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*07/2001-09/2008 [[Europäische Kommission]], Generaldirektor für Wirtschaft und Finanzen&lt;br /&gt;
*1999-2001 Geschäftsführender Direktor des Hedgefonds Moore Capital Strategy Group, London&lt;br /&gt;
*1991-1998 [[Bundesfinanzministerium]], Abteilungsleiter, zuständig für die gesamte internationale Finanzpolitik&lt;br /&gt;
*1985-1991 [[Internationaler Währungsfonds]] (IWF), Washington and Jakarta&lt;br /&gt;
*1981-1985 [[Bundesfinanzministerium]], Economist in the European Monetary Affairs Division&lt;br /&gt;
*1975-1980 [[Internationaler Währungsfonds]] (IWF), Washington&lt;br /&gt;
*1975 Master&#039;s degree in Economics&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oecd.org/dataoecd/23/38/40685241.pdf OECD-Webseite Reglings CV] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,700191,00.html Der Mann mit den Milliarden] Spiegel-Online vom 13.06.2010, abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
*Regling gehört dem Kreis der [[Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit]] (IZA) Policy Fellows seit 2005 als Gründungsmitglied an&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iza.org/de/webcontent/personnel/photos/index_html?key=2219 IZA-Webseite] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Klaus_Regling&amp;diff=18146</id>
		<title>Klaus Regling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Klaus_Regling&amp;diff=18146"/>
		<updated>2012-07-10T09:42:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klaus P. Regling&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(*3.10.1950 in Lübeck)&#039;&#039;, parteilos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regling ist Chef des vorübergehenden Euro-Rettungsfonds [[EFSF]]. Er ist außerdem Chef des künftigen permanenten Fonds [[ESM]] auch dessen Chef.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ftd.de/politik/europa/:gipfeltreffen-schaeuble-scheitert-mit-griff-nach-euro-gruppenvorsitz/70056625.html#utm_source=rss2&amp;amp;utm_medium=rss_feed&amp;amp;utm_campaign=/politik Schäuble scheitert mit Griff nach Euro-Gruppenvorsitz] FTD.de vom 29.06.2012, abgerufen am 02.07.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritikwürdig ist vor allem, dass Regling zwischen seinen hochrangigen Positionen: international, auf bundes- und schließlich auf EU-Ebene für Hedgefonds, mit ihren hochrisikoreichen Investmentstrategien, gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
*seit 07/2010 Direktor der [[EFSF]] (Euro-Rettungsschirm)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ef&amp;quot;&amp;gt;[http://www.efsf.europa.eu/attachments/cv_klaus_regling_en.pdf EFSF-Webseite] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*01-06/2010 Direktor des Hedgefonds Winton Futures Fund Ltd.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://investing.businessweek.com/businessweek/research/stocks/private/person.asp?personId=26202140&amp;amp;privcapId=108941&amp;amp;previousCapId=398625&amp;amp;previousTitle=GOLDMAN%20SACHS%20GROUP%20INC EXECUTIVE PROFILE - Klaus Regling] Bloomberg Business Week, abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 09/2009 [[KR Economics]], eine Ein-Mann-Beratungsfirma in Brüssel&lt;br /&gt;
*2008-2009 Professor, Lee  Kuan  Yew  School  of  Public  Policy (Singapore)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ef&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*07/2001-09/2008 [[Europäische Kommission]], Generaldirektor für Wirtschaft und Finanzen&lt;br /&gt;
*1999-2001 Geschäftsführender Direktor des Hedgefonds Moore Capital Strategy Group, London&lt;br /&gt;
*1991-1998 [[Bundesfinanzministerium]], Abteilungsleiter, zuständig für die gesamte internationale Finanzpolitik&lt;br /&gt;
*1985-1991 [[Internationaler Währungsfonds]] (IWF), Washington and Jakarta&lt;br /&gt;
*1981-1985 [[Bundesfinanzministerium]], Economist in the European Monetary Affairs Division&lt;br /&gt;
*1975-1980 [[Internationaler Währungsfonds]] (IWF), Washington&lt;br /&gt;
*1975 Master&#039;s degree in Economics&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oecd.org/dataoecd/23/38/40685241.pdf OECD-Webseite Reglings CV] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,700191,00.html Der Mann mit den Milliarden] Spiegel-Online vom 13.06.2010, abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
*Regling gehört dem Kreis der [[Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit]] (IZA) Policy Fellows seit 2005 als Gründungsmitglied an&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iza.org/de/webcontent/personnel/photos/index_html?key=2219 IZA-Webseite] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<title>Klaus Regling</title>
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		<updated>2012-07-10T09:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klaus P. Regling&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(*3.10.1950 in Lübeck)&#039;&#039;, parteilos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regling ist Chef des vorübergehenden Euro-Rettungsfonds [[EFSF]]. Er ist außerdem Chef des zukünftigen permanenten Fonds [[ESM]] auch dessen Chef.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ftd.de/politik/europa/:gipfeltreffen-schaeuble-scheitert-mit-griff-nach-euro-gruppenvorsitz/70056625.html#utm_source=rss2&amp;amp;utm_medium=rss_feed&amp;amp;utm_campaign=/politik Schäuble scheitert mit Griff nach Euro-Gruppenvorsitz] FTD.de vom 29.06.2012, abgerufen am 02.07.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritikwürdig ist vor allem, dass Regling zwischen seinen hochrangigen Positionen: international, auf bundes- und schließlich auf EU-Ebene für Hedgefonds, mit ihren hochrisikoreichen Investmentstrategien, gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
*seit 07/2010 Direktor der [[EFSF]] (Euro-Rettungsschirm)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ef&amp;quot;&amp;gt;[http://www.efsf.europa.eu/attachments/cv_klaus_regling_en.pdf EFSF-Webseite] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*01-06/2010 Direktor des Hedgefonds Winton Futures Fund Ltd.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://investing.businessweek.com/businessweek/research/stocks/private/person.asp?personId=26202140&amp;amp;privcapId=108941&amp;amp;previousCapId=398625&amp;amp;previousTitle=GOLDMAN%20SACHS%20GROUP%20INC EXECUTIVE PROFILE - Klaus Regling] Bloomberg Business Week, abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 09/2009 [[KR Economics]], eine Ein-Mann-Beratungsfirma in Brüssel&lt;br /&gt;
*2008-2009 Professor, Lee  Kuan  Yew  School  of  Public  Policy (Singapore)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ef&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*07/2001-09/2008 [[Europäische Kommission]], Generaldirektor für Wirtschaft und Finanzen&lt;br /&gt;
*1999-2001 Geschäftsführender Direktor des Hedgefonds Moore Capital Strategy Group, London&lt;br /&gt;
*1991-1998 [[Bundesfinanzministerium]], Abteilungsleiter, zuständig für die gesamte internationale Finanzpolitik&lt;br /&gt;
*1985-1991 [[Internationaler Währungsfonds]] (IWF), Washington and Jakarta&lt;br /&gt;
*1981-1985 [[Bundesfinanzministerium]], Economist in the European Monetary Affairs Division&lt;br /&gt;
*1975-1980 [[Internationaler Währungsfonds]] (IWF), Washington&lt;br /&gt;
*1975 Master&#039;s degree in Economics&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oecd.org/dataoecd/23/38/40685241.pdf OECD-Webseite Reglings CV] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,700191,00.html Der Mann mit den Milliarden] Spiegel-Online vom 13.06.2010, abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
*Regling gehört dem Kreis der [[Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit]] (IZA) Policy Fellows seit 2005 als Gründungsmitglied an&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iza.org/de/webcontent/personnel/photos/index_html?key=2219 IZA-Webseite] abgerufen am 20.12.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=BASF&amp;diff=17998</id>
		<title>BASF</title>
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		<updated>2012-07-03T10:36:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: /* Bees Biodiversity Network */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Portal LiM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = BASF&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Societas Europaea (Aktiengesellschaft)&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Chemiebranche&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1865&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Ludwigshafen&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Avenue de Cortenbergh 60, B-1000 Brussels&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.basf.com www.basf.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BASF&#039;&#039;&#039; ist der nach Umsatz und Marktkapitalisierung derzeit weltweit größte Chemiekonzern. Weltweit sind etwa 111.000 Mitarbeiter bei der BASF beschäftigt, in Deutschland sind es etwa 50.000. Zu den wichtigsten Produkten des Unternehmens gehören Chemikalien, Kunststoffe, Pflanzenschutzmittel, Biotechnologie und Gentechnik, Öl und Gas. 2011 erzielte die BASF einen Umsatz von 73,5 Mrd. Euro. (Stand 2012)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}}&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen ist auf nationaler und internationaler Ebene mit allen relevanten Lobbyverbänden strategisch vernetzt. Während der Entstehung der europäischen Chemikalienrichtlinie REACH leiteten Vorstände der BASF zugleich den mächtigen Verband der Europäischen Chemischen Industrie, kurz CEFIC, den deutschen Verband der Chemischen Industrie (VCI) sowie den einflussreichen europäischen Arbeitgeberverbands UNICE (Union of Industrial and Employers‘ Confederations of Europe (heute Businesseurope)).  Aktuell, im Jahr 2012, ist der Vorstandsvorsitzende der BASF Dr. Kurt Bock Vizepräsident im VCI und Vorstandsmitglied bei CEFIC. Auch in weiteren extrem einflussreichen Verbänden wie dem Transatlantic Business Dialogue oder dem European Round Table of Industrialists zählt die BASF zu den erlesenen Mitgliedern. Daneben betreibt sie natürlich auch ein eigenes Lobbybüro in Brüssel mit 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
BASF hatte Mitarbeiter in mindestens vier Bundesbehörden und somit vielfältige Möglichkeiten, die eigenen Interessen bei der Ausarbeitung von Gesetzentwürfen einzubringen. Besonders nützlich war dies dem Konzern bei der Entstehung der europäischen Chemikalienrichtlinie REACH, bei der die BASF einer der zentralen Lobbyakteure und Widersacher war. Ein Manager der BASF arbeitete zunächst in der internen Arbeitsgruppe der Europäischen Kommission zur Entstehung der Richtlinie mit, behielt aber seinen Arbeitsvertrag mit der BASF. Als das Verfahren auf die nationale Ebene wechselte, wechselte er als externer Mitarbeiter ins Wirtschaftsministerium – und trat im Europ. Parlament als Vertreter des Deutschen Wirtschaftsministeriums auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #000080;&amp;quot;&amp;gt;[http://www.lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_der_Finanzen Lobbyisten im Bundesministerium der Finanzen]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 640px; height: 80px;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa; width: 10em;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Zeitraum&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Unbekannte Einsatzdauer zwischen 2002 und Oktober 2006&amp;lt;ref name =&amp;quot;monitor&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/033/1603395.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf kleine Anfrage der FDP-Fraktion zu &amp;quot;&#039;Monitor&#039; – Bericht über eine neue Art von Lobbyismus in Bundesministerien&amp;quot; vom 13.11.2006, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Mitarbeiter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Teilnehmer des Austauschprogramms&amp;lt;ref name=&amp;quot;monitor&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bearbeitete Themen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|k.A.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #000080;&amp;quot;&amp;gt;[http://www.lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Umwelt%2C_Naturschutz_und_Reaktorsicherheit Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa; width: 10em;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Zeitraum&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Unbekannte Einsatzdauer zwischen 2002 und Oktober 2006&amp;lt;ref name =&amp;quot;monitor&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Mitarbeiter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Mitarbeiter/in aus dem Kompetenzzentrum Umwelt, Energie, Sicherheit &#039;Ökoeffizienzanalyse&#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bearbeitete Themen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Einsatz im Arbeitsgebiet &#039;Nachhaltiges Wirtschaften&#039;, vorrangig betraut mit Corporate Social Responsibility und Instrumenten nachhaltigen Wirtschaftens in Großunternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/054/1605406.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zum Thema &amp;quot;Institutionalisierter Lobbyismus&amp;quot;, vom 23.05.2007, S. 3, Zugriff 05.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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{| style=&amp;quot;width: 640px; height: 80px;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa; width: 10em;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Zeitraum&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|01.01.2008 – 31.12.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Mitarbeiter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Mitarbeiter/in im Bereich Anlagensicherheit; Planung, Durchführung und Weiterentwicklung von Sicherheitsbetrachtungen, sicherheitstechnische Beratung und Ursachenermittlung bei Schadensereignissen&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bearbeitete Themen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Einsatz im Bereich Anlagensicherheit im Hinblick auf die internationale Zusammenarbeit insbesondere mit China, Russland und UNECE-Mitgliedsstaaten, Referententätigkeit als Informations- und Erfahrungsaustausch&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #000080;&amp;quot;&amp;gt;[http://www.lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Wirtschaft_und_Technologie Lobbyisten im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 640px; height: 80px;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa; width: 10em;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Zeitraum&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Unbekannte Einsatzdauer, ab Ende 2004&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek180&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 180ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Mitarbeiter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Markus Malangerie, nationaler Sachverständiger bei der Europäischen Kommission für die Chemikalienrichtlinie REACH (Vom VDI bezahlt), davor langjähriger Manager der BASF AG&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bearbeitete Themen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Giftstofftestverfahren für die Chemikalien-Richtlinie REACH; bei Stellungnahmen und Vorträgen u.a. vor dem Europäischen Parlament er wechselseitig als Mitarbeiter der Europäischen Kommission oder Vertreter des Wirtschaftsministeriums auf, ohne dass klar war von wem er seinen Lohn erhielt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In der Einsatzzeit von Mitarbeitern von [[BASF]], [[Lanxess|LANXESS]] und dem [[Verband_der_chemischen_Industrie_(VCI)|VCI]] im BMWi wurde u.a. an folgenden Themen gearbeitet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;technische und ökonomische Fragen der Chemikaliensicherheit&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Fortentwicklung internationaler Abkommen zum Handel und zur Verwendung von Chemikalien&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine konkrete Zuordnung der Mitarbeiter zu bestimmten Aufgaben ist laut BMWi nicht möglich.&amp;lt;ref name =&amp;quot;ministerium&amp;quot;&amp;gt;Antwort des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie auf die Frage nach dem Einsatz von Beschäftigten aus Unternehmen und Verbänden im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie von Lobbycontrol vom 21.11.2007, Stand: 01.11.2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #000080;&amp;quot;&amp;gt;[http://www.lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Presse-_und_Informationsamt_der_Bundesregierung Lobbyisten im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 640px; height: 80px;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa; width: 10em;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Zeitraum&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Unbekannte Einsatzdauer, mindestens im November 2006&amp;lt;ref name =&amp;quot;grüne&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/037/1603727.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf kleine Anfrage der Grünen-Fraktion zu &amp;quot;Mitarbeit von Beschäftigten von Verbänden und Wirtschaftsunternehmen in Bundesministerien und in nachgeordneten Bundesbehörden&amp;quot; vom 04.12.2006, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Mitarbeiter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Ein Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bearbeitete Themen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Einsatz in der Gruppe Koordination der Internetredaktion, Berichte über unterschiedliche Themenschwerpunkte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bees Biodiversity Network ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[BASF]] initiierte, gemeinsam mit anderen, das [[Bees Biodiversity Network]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bees Biodiversity Network möchte dem Bienensterben entgegen wirken und setzt sich für eine Förderung der biologische Vielfalt ein. Zweifelhaft wird das ganze erst, wenn man schaut wer hinter dieser Organisation steht: der Chemiekonzern BASF, der die wissenschaftliche und politische Diskussion zum Bienensterben begleiten und mitgestalten möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel ist es, die Rolle von Pestiziden für das Bienensterben herunterzuspielen und andere Ursachen des Bienensterbens hervorzuheben. BASF verbindet so die eigenen Unternehmensziele, in diesem Fall die Sicherung des zukünftige Pestizidverkaufs, mit höheren Zielen wie dem Umwelt- und Artenschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten_in_Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Mont_Pelerin_Society&amp;diff=17935</id>
		<title>Mont Pelerin Society</title>
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		<updated>2012-07-02T16:23:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Mont Pelerin Society&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = neoliberales Elitenetzwerk&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 10. April 1947&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Genf&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.montpelerin.org/montpelerin/index.html www.montpelerin.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Mont Pelerin Society (MPS) ist ein weltweit aktives neoliberales Elitenetzwerk, das am 10. April 1947 im Schweizer Dorf Mont Pelerin gegründet worden ist.  Dort diskutierten auf Einladung Friedrich August von Hayeks 36 liberale Intellektuelle, darunter Karl Popper, Walter Eucken und Ludwig von Mises,  über die Zukunft des Liberalismus und der Marktwirtschaft. Sie erörterten das Konzept des Neoliberalismus und einigten sich auf diesen Namen. Die MPS, die als Verein in den USA (Ilinois) eingetragen ist, entwickelte sich in der Folge zum bedeutendsten neoliberalen Netzwerk der Welt mit über 500 Mitgliedern&amp;lt;ref&amp;gt;Website der MPS, abgerufen am 5. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; aus allen Kontinenten und etwa 100 vernetzten Denkfabriken&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Ptak: Grundlagen des Neoliberalismus, in: Christof Butterwegge, Bettina Lösch, Ralf Ptak: Kritik des Neoliberalismus, Wiesbaden 2008, 2. Auflage, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Ptak geht sogar von ca. 1000 Mitgliedern aus, vgl. Ptak, Grundlagen, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Plehwe und Walpen geben eine Liste von 93 Denkfabriken in direkter Beziehung zu MPS-Mitgliedern an, wobei unter &amp;quot;direkter Beziehung&amp;quot; verstanden wird, dass mindestens ein MPS-Mitglied in einer offiziellen Funktion tätig ist oder/und den Think-Tank (mit) gegründet haben, vgl. Dieter Plehwe und Bernhard Walpen: Wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Produktionsweisen im Neoliberalismus, in: PROKLA, 115, 1999, S. 203 - 235, zitiert nach der MPS-Darstellung in Wikipedia, abgerufen am 5. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; In der MPS finden sich unterschiedliche neoliberale und neokonservative Positionen: Vertreter des Anarchokapitalismus, der Chicago Law School, der Chicago School of Economics,  der Entwicklungstheorie, der Freiburger Schule, der Humankapitaltheorie, der Libertarians, der London School of Economics, der Österreichischen Schule für Nationalökonomie, der Public Choice School,  der Transaktionskostentheorie und anderer Schulen oder Theorien.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Walpen: Mont Pèlerin Society, in: ABC zum Neoliberalismus, Hrsg. H.-J. Urban, Hamburg 2006, S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsamkeiten sind der möglichst freie Markt, freies Unternehmertum, weniger Staatsausgaben (insbesondere im sozialen Bereich) sowie weniger Einfluss für die Gewerkschaften. Das Staatsverständnis reicht von der Forderung nach Abschaffung des Staates bis zur Billigung marktkonformer Staatseingriffe.  Gegner ist alles, was sozialistisch bzw.  kollektivistisch verstanden wird, worunter u. a. der Keynesianismus, Feminismus, ökologische und soziale Bewegungen sowie die Theologie der Befreiung fallen&amp;lt;ref&amp;gt;Walpen, Mont Pelerin Society, S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mitgliedern handelt es sich zum großen Teil um Mitarbeiter von Denkfabriken, bei denen es sich in Wirklichkeit vielfach schlicht um finanzstarke Lobby-Gruppen handelt. Eine davon ist die Heritage Foundation in Washington, die für niedrige Steuern kämpft, eine andere das Cato Institute, das im Auftrag seiner Finanziers gegen jede Klima-Politik ficht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kapitalismus-in-der-krise-erinnerungen-an-alten-glanz-1.373355-2 Kapitalismus in der Krise Erinnerungen an alten Glanz, Süddeutsche Zeitung vom 24. November 2008], Website SZ, abgerufen am 5. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Insbesondere auf den Treffen, die mindestens einmal jährlich stattfinden, werden Meinungen ausgetauscht, Konzepte erörtert, &amp;quot;Seilschaften&amp;quot; gepflegt und neoliberale Denkfabriken vernetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die MPS ist eine lose assoziierte Vereinigung von einflussreichen Personen ähnlicher ideologischer Ausrichtung, in der sämtliche Ämter ehrenamtlich ausgeführt werden. Sie verfügt über keine eigenen Büros oder Angestellte. Ihre Tätigkeit beschränkt sich auf die Veranstaltung von Seminaren und Kolloquien. Der Antrag auf eine Mitgliedschaft muss von zwei Mitgliedern unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungsgremium ist der &amp;quot;Board of Directors&amp;quot;, der sich wie folgt zusammensetzt (Stand: Mai 2012):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Präsident: Kenneth Minogue, Großbritannien&lt;br /&gt;
*Stellvertreter: Deepak Lal, USA&lt;br /&gt;
*Generalsekretär: Giancarlo Ibarguen, Guatemala&lt;br /&gt;
*Schatzmeister: Edwin J. Feulner, USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vizepräsidenten&lt;br /&gt;
*Jeff Clark, USA&lt;br /&gt;
*Enrique Ghersi, Peru&lt;br /&gt;
*Yoshi Shimizu, Japan&lt;br /&gt;
*Carl-Johan Westholm, Schweden&lt;br /&gt;
*Linda Whetstone, Großbritannien&lt;br /&gt;
Direktoren&lt;br /&gt;
*Kevon Murphy, USA&lt;br /&gt;
*Suri Ratnapala, Australien&lt;br /&gt;
*Jiri Schwarz, Tschechische Republik&lt;br /&gt;
*Veselin  Vukotic, Montenegro&lt;br /&gt;
*Richard Wong, China&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Mont_Pelerin_Society&amp;diff=17934</id>
		<title>Mont Pelerin Society</title>
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		<updated>2012-07-02T16:22:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Mont Pelerin Society&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = neoliberales Elitenetzwerk&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 10. April 1947&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Genf&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.montpelerin.org/montpelerin/index.html www.montpelerin.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Mont Pelerin Society (MPS) ist ein weltweit aktives neoliberales Elitenetzwerk, das am 10. April 1947 im Schweizer Dorf Mont Pelerin gegründet worden ist.  Dort diskutierten auf Einladung Friedrich August von Hayeks 36 liberale Intellektuelle, darunter Karl Popper, Walter Eucken und Ludwig von Mises,  über die Zukunft des Liberalismus und der Marktwirtschaft. Sie erörterten das Konzept des Neoliberalismus und einigten sich auf diesen Namen. Die MPS, die als Verein in den USA (Ilinois) eingetragen ist, entwickelte sich in der Folge zum bedeutendsten neoliberalen Netzwerk der Welt mit über 500 Mitgliedern&amp;lt;ref&amp;gt;Website der MPS, abgerufen am 5. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; aus allen Kontinenten und etwa 100 vernetzten Denkfabriken&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Ptak: Grundlagen des Neoliberalismus, in: Christof Butterwegge, Bettina Lösch, Ralf Ptak: Kritik des Neoliberalismus, Wiesbaden 2008, 2. Auflage, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Ptak geht sogar von ca. 1000 Mitgliedern aus, vgl. Ptak, Grundlagen, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Plehwe und Walpen geben eine Liste von 93 Denkfabriken in direkter Beziehung zu MPS-Mitgliedern an, wobei unter &amp;quot;direkter Beziehung&amp;quot; verstanden wird, dass mindestens ein MPS-Mitglied in einer offiziellen Funktion tätig ist oder/und den Think-Tank (mit) gegründet haben, vgl. Dieter Plehwe und Bernhard Walpen: Wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Produktionsweisen im Neoliberalismus, in: PROKLA, 115, 1999, S. 203 - 235, zitiert nach der MPS-Darstellung in Wikipedia, abgerufen am 5. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; In der MPS finden sich unterschiedliche neoliberale und neokonservative Positionen: Vertreter des Anarchokapitalismus, der Chicago Law School, der Chicago School of Economics,  der Entwicklungstheorie, der Freiburger Schule, der Humankapitaltheorie, der Libertarians, der London School of Economics, der Österreichischen Schule für Nationalökonomie, der Public Choice School,  der Transaktionskostentheorie und anderer Schulen oder Theorien.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Walpen: Mont Pèlerin Society, in: ABC zum Neoliberalismus, Hrsg. H.-J. Urban, Hamburg 2006, S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsamkeiten sind der möglichst freie Markt, freies Unternehmertum, weniger Staatsausgaben (insbesondere im sozialen Bereich) sowie weniger Einfluss für die Gewerkschaften. Das Staatsverständnis reicht von der Forderung nach Abschaffung des Staates bis zur Billigung marktkonformer Staatseingriffe.  Gegner ist alles, was sozialistisch bzw.  kollektivistisch verstanden wird, worunter u. a. der Keynesianismus, Feminismus, ökologische und soziale Bewegungen sowie die Theologie der Befreiung fallen&amp;lt;ref&amp;gt;Walpen, Mont Pelerin Society, S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mitgliedern handelt es sich zum großen Teil um Mitarbeiter von Denkfabriken, bei denen es sich in Wirklichkeit vielfach schlicht um finanzstarke Lobby-Gruppen handelt. Eine davon ist die Heritage Foundation in Washington, die für niedrige Steuern kämpft, eine andere das Cato Institute, das im Auftrag seiner Finanziers gegen jede Klima-Politik ficht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kapitalismus-in-der-krise-erinnerungen-an-alten-glanz-1.373355-2 Kapitalismus in der Krise Erinnerungen an alten Glanz, Süddeutsche Zeitung vom 24. November 2008], Website SZ, abgerufen am 5. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Insbesondere auf den Treffen, die mindestens einmal jährlich stattfinden, werden Meinungen ausgetauscht, Konzepte erörtert, &amp;quot;Seilschaften&amp;quot; gepflegt und neoliberale Denkfabriken vernetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die MPS ist eine lose assoziierte Vereinigung von einflussreichen Personen ähnlicher ideologischer Ausrichtung, in der sämtliche Ämter ehrenamtlich ausgeführt werden. Sie verfügt über keine eigenen Büros oder Angestellte. Ihre Tätigkeit beschränkt sich auf die Veranstaltung von Seminaren und Kolloquien. Der Antrag auf eine Mitgliedschaft muss von zwei Mitgliedern unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungsgremium ist der &amp;quot;Board of Directors&amp;quot;, der sich wie folgt zusammensetzt (Stand: Mai 2012):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Präsident: Kenneth Minogue, Großbritannien&lt;br /&gt;
*Stellvertreter: Deepak Lal, USA&lt;br /&gt;
*Generalsekretär: Giancarlo Ibarguen, Guatemala&lt;br /&gt;
*Schatzmeister: Edwin J. Feulner, USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vizepräsidenten&lt;br /&gt;
*Jeff Clark, USA&lt;br /&gt;
*Enrique Ghersi, Peru&lt;br /&gt;
*Yoshi Shimizu, Japan&lt;br /&gt;
*Carl-Johan Westholm, Schweden&lt;br /&gt;
*Linda Whetstone, Großbritannien&lt;br /&gt;
Direktoren&lt;br /&gt;
*Kevon Murphy, USA&lt;br /&gt;
*Suri Ratnapala, Australien&lt;br /&gt;
*Jiri Schwarz, Tschechische Republik&lt;br /&gt;
*Veselin  Vukotic, Montenegro&lt;br /&gt;
*Richard Wong, China&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Frank_Sch%C3%A4ffler&amp;diff=17933</id>
		<title>Frank Schäffler</title>
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		<updated>2012-07-02T16:19:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Frank Schäffler&#039;&#039;&#039; (*22. Dezember 1968 in Schwäbisch Gmünd), ist ein radikalliberaler FDP-Politiker, für den die Zeit des Manchestertums im 19. Jahrhundert in Großbritannien vorbildlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/fdp-politiker-frank-schaeffler-zurueck-ins-jahrhundert-1.1144467 FDP-Politiker Frank Schäffler Zurück ins 19. Jahrhundert, Süddeutsche Zeitung vom 16. September 2011], Website SZ, abgerufen am 15. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt geworden ist er als Kritiker der Griechenland- und Euro-Rettungspolitik. Er ist Mitglied mehrerer neoliberaler Netzwerke (Hayek-Gesellschaft, [[Ludwig-Erhard-Stiftung]], [[Die Familienunternehmer - ASU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2011 Mitglied des Bundesvorstands der FDP&lt;br /&gt;
*1997 - 2010 Selbständiger Handelsvertreter für den Finanzdienstleister MLP AG&lt;br /&gt;
*seit 2004 Mitglied des FDP-Landesvorstands NRW&lt;br /&gt;
*Studium der Betriebswirtschaftslehre an den Fachhochschulen in Paderborn und Bielefeld mit Abschluss&lt;br /&gt;
*Ausbildung zum Industriekaufmann bei den Hoffmann´s Stärkefabriken, Bad Salzuflen&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/S/schaeffler_frank.html Deutscher Bundestag Abgeordnete Biografien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mitglied im Finanzausschuss des Bundestages&lt;br /&gt;
*Mitglied des Verwaltungsrats der [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]]&lt;br /&gt;
*Mitbegründer der FDP-internen Gruppe &amp;quot;Liberaler Aufbruch&amp;quot; (Forderungen u. a.: Abschaffung des Antidiskriminierungsgesetzes, Ausschlussmöglichkeit für vertragsbrüchige Staaten aus der Euro-Zone)&lt;br /&gt;
*Mitglied der Hayek-Gesellschaft/[[Friedrich August von Hayek Stiftung]]&lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Ludwig-Erhard-Stiftung]]&lt;br /&gt;
*Mitglied des Strategischen Beirats der [[Die Familienunternehmer - ASU]]&lt;br /&gt;
*Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Mittelstandsstiftung e. V. (Eberhard Hamer, Präsident der Stiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover, VR 201308, Abruf vom 14.2.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit dem Schäffler auf einer Veranstaltung der [[Zivile Koalition]] auftrat&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.issberlin.info/wp-content/uploads/2011/11/einladung_europa_geht_unter.pdf Euro(pa) geht unter - Sanierer zeigen Auswege, 2. Dezember 2011 Hotel Adlon Kempinsik Berlin], Website ISS Berlin, abgerufen am 14. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist der &amp;quot;Begründer der neuen Mittelstandsökonomie der personalen Wirtschaft und Inhaberbetriebe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=53&amp;amp;Itemid=61 Mittelstandsinstitut Niedersachsen e.V., Vorstand], Website des Instituts, abgerufen am 15. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verbreitet Verschwörungstheorien über die Macht der US-Hochfinanz, die mit dem Geld der Federal Reserve Bank &amp;quot;die gesamte Welt beherrscht, sich dienstbar macht und diejenigen, welche ihr Geld angenommen haben, zu Zinssklaven macht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=327 Eberhard Hamer: Die US-Hochfinanz treibt die Welt systematisch in die Zinsknechtschaft Eine neue Form des Imperialismus, Zeit-Fragen Nr. 31 vom 2. August 2011], Website zeit-fragen, abgerufen am 13.4.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Hamer ist Autor bzw. Interviewpartner der rechtskonservativen &amp;quot;Jungen Freiheit&amp;quot; und des &amp;quot;Ostpreussenblatts&amp;quot; und - gemeinsam mit Schäffler - Verfasser des Buchs &amp;quot;Warum lassen wir das geschehen? Eurokrise: die Lust am gemeinsamen Untergang&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Autor des ÖkonomenBlog der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/S/schaeffler_frank.html Deutscher Bundestag Abgeordnete Biografien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Frank_Sch%C3%A4ffler&amp;diff=17932</id>
		<title>Frank Schäffler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Frank_Sch%C3%A4ffler&amp;diff=17932"/>
		<updated>2012-07-02T16:18:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Frank Schäffler&#039;&#039;&#039; (*22. Dezember 1968 in Schwäbisch Gmünd), ist ein radikalliberaler FDP-Politiker, für den die Zeit des Manchestertums im 19. Jahrhundert in Großbritannien vorbildlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/fdp-politiker-frank-schaeffler-zurueck-ins-jahrhundert-1.1144467 FDP-Politiker Frank Schäffler Zurück ins 19. Jahrhundert, Süddeutsche Zeitung vom 16. September 2011], Website SZ, abgerufen am 15. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt geworden ist er als Kritiker der Griechenland- und Euro-Rettungspolitik. Er ist Mitglied mehrerer neoliberaler Netzwerke (Hayek-Gesellschaft, [[Ludwig-Erhard-Stiftung]], [[Die Familienunternehmer - ASU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2011 Mitglied des Bundesvorstands der FDP&lt;br /&gt;
*1997 - 2010 Selbständiger Handelsvertreter für den Finanzdienstleister MLP AG&lt;br /&gt;
*seit 2004 Mitglied des FDP-Landesvorstands NRW&lt;br /&gt;
*Studium der Betriebswirtschaftslehre an den Fachhochschulen in Paderborn und Bielefeld mit Abschluss&lt;br /&gt;
*Ausbildung zum Industriekaufmann bei den Hoffmann´s Stärkefabriken, Bad Salzuflen&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/S/schaeffler_frank.html Deutscher Bundestag Abgeordnete Biografien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
(Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/S/schaeffler_frank.html Deutscher Bundestag Abgeordnete Biografien]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mitglied im Finanzausschuss des Bundestages&lt;br /&gt;
*Mitglied des Verwaltungsrats der [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]]&lt;br /&gt;
*Mitbegründer der FDP-internen Gruppe &amp;quot;Liberaler Aufbruch&amp;quot; (Forderungen u. a.: Abschaffung des Antidiskriminierungsgesetzes, Ausschlussmöglichkeit für vertragsbrüchige Staaten aus der Euro-Zone)&lt;br /&gt;
*Mitglied der Hayek-Gesellschaft/[[Friedrich August von Hayek Stiftung]]&lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Ludwig-Erhard-Stiftung]]&lt;br /&gt;
*Mitglied des Strategischen Beirats der [[Die Familienunternehmer - ASU]]&lt;br /&gt;
*Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Mittelstandsstiftung e. V. (Eberhard Hamer, Präsident der Stiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover, VR 201308, Abruf vom 14.2.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit dem Schäffler auf einer Veranstaltung der [[Zivile Koalition]] auftrat&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.issberlin.info/wp-content/uploads/2011/11/einladung_europa_geht_unter.pdf Euro(pa) geht unter - Sanierer zeigen Auswege, 2. Dezember 2011 Hotel Adlon Kempinsik Berlin], Website ISS Berlin, abgerufen am 14. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist der &amp;quot;Begründer der neuen Mittelstandsökonomie der personalen Wirtschaft und Inhaberbetriebe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=53&amp;amp;Itemid=61 Mittelstandsinstitut Niedersachsen e.V., Vorstand], Website des Instituts, abgerufen am 15. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verbreitet Verschwörungstheorien über die Macht der US-Hochfinanz, die mit dem Geld der Federal Reserve Bank &amp;quot;die gesamte Welt beherrscht, sich dienstbar macht und diejenigen, welche ihr Geld angenommen haben, zu Zinssklaven macht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=327 Eberhard Hamer: Die US-Hochfinanz treibt die Welt systematisch in die Zinsknechtschaft Eine neue Form des Imperialismus, Zeit-Fragen Nr. 31 vom 2. August 2011], Website zeit-fragen, abgerufen am 13.4.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Hamer ist Autor bzw. Interviewpartner der rechtskonservativen &amp;quot;Jungen Freiheit&amp;quot; und des &amp;quot;Ostpreussenblatts&amp;quot; und - gemeinsam mit Schäffler - Verfasser des Buchs &amp;quot;Warum lassen wir das geschehen? Eurokrise: die Lust am gemeinsamen Untergang&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Autor des ÖkonomenBlog der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans</name></author>
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Frank_Sch%C3%A4ffler&amp;diff=17931</id>
		<title>Frank Schäffler</title>
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		<updated>2012-07-02T16:18:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Frank Schäffler&#039;&#039;&#039; (*22. Dezember 1968 in Schwäbisch Gmünd), ist ein radikalliberaler FDP-Politiker, für den die Zeit des Manchestertums im 19. Jahrhundert in Großbritannien vorbildlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/fdp-politiker-frank-schaeffler-zurueck-ins-jahrhundert-1.1144467 FDP-Politiker Frank Schäffler Zurück ins 19. Jahrhundert, Süddeutsche Zeitung vom 16. September 2011], Website SZ, abgerufen am 15. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt geworden ist er als Kritiker der Griechenland- und Euro-Rettungspolitik. Er ist Mitglied mehrerer neoliberaler Netzwerke (Hayek-Gesellschaft, [[Ludwig-Erhard-Stiftung]], [[Die Familienunternehmer - ASU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
(Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/S/schaeffler_frank.html Deutscher Bundestag Abgeordnete Biografien]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2011 Mitglied des Bundesvorstands der FDP&lt;br /&gt;
*1997 - 2010 Selbständiger Handelsvertreter für den Finanzdienstleister MLP AG&lt;br /&gt;
*seit 2004 Mitglied des FDP-Landesvorstands NRW&lt;br /&gt;
*Studium der Betriebswirtschaftslehre an den Fachhochschulen in Paderborn und Bielefeld mit Abschluss&lt;br /&gt;
*Ausbildung zum Industriekaufmann bei den Hoffmann´s Stärkefabriken, Bad Salzuflen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
(Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/S/schaeffler_frank.html Deutscher Bundestag Abgeordnete Biografien]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mitglied im Finanzausschuss des Bundestages&lt;br /&gt;
*Mitglied des Verwaltungsrats der [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]]&lt;br /&gt;
*Mitbegründer der FDP-internen Gruppe &amp;quot;Liberaler Aufbruch&amp;quot; (Forderungen u. a.: Abschaffung des Antidiskriminierungsgesetzes, Ausschlussmöglichkeit für vertragsbrüchige Staaten aus der Euro-Zone)&lt;br /&gt;
*Mitglied der Hayek-Gesellschaft/[[Friedrich August von Hayek Stiftung]]&lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Ludwig-Erhard-Stiftung]]&lt;br /&gt;
*Mitglied des Strategischen Beirats der [[Die Familienunternehmer - ASU]]&lt;br /&gt;
*Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Mittelstandsstiftung e. V. (Eberhard Hamer, Präsident der Stiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover, VR 201308, Abruf vom 14.2.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit dem Schäffler auf einer Veranstaltung der [[Zivile Koalition]] auftrat&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.issberlin.info/wp-content/uploads/2011/11/einladung_europa_geht_unter.pdf Euro(pa) geht unter - Sanierer zeigen Auswege, 2. Dezember 2011 Hotel Adlon Kempinsik Berlin], Website ISS Berlin, abgerufen am 14. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist der &amp;quot;Begründer der neuen Mittelstandsökonomie der personalen Wirtschaft und Inhaberbetriebe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=53&amp;amp;Itemid=61 Mittelstandsinstitut Niedersachsen e.V., Vorstand], Website des Instituts, abgerufen am 15. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verbreitet Verschwörungstheorien über die Macht der US-Hochfinanz, die mit dem Geld der Federal Reserve Bank &amp;quot;die gesamte Welt beherrscht, sich dienstbar macht und diejenigen, welche ihr Geld angenommen haben, zu Zinssklaven macht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=327 Eberhard Hamer: Die US-Hochfinanz treibt die Welt systematisch in die Zinsknechtschaft Eine neue Form des Imperialismus, Zeit-Fragen Nr. 31 vom 2. August 2011], Website zeit-fragen, abgerufen am 13.4.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Hamer ist Autor bzw. Interviewpartner der rechtskonservativen &amp;quot;Jungen Freiheit&amp;quot; und des &amp;quot;Ostpreussenblatts&amp;quot; und - gemeinsam mit Schäffler - Verfasser des Buchs &amp;quot;Warum lassen wir das geschehen? Eurokrise: die Lust am gemeinsamen Untergang&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Autor des ÖkonomenBlog der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Frank Schäffler</title>
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		<updated>2012-07-02T16:17:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Frank Schäffler (*22. Dezember 1968 in Schwäbisch Gmünd), ist ein radikalliberaler FDP-Politiker, für den die Zeit des Manchestertums im 19. Jahrhundert in Großbritannien vorbildlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/fdp-politiker-frank-schaeffler-zurueck-ins-jahrhundert-1.1144467 FDP-Politiker Frank Schäffler Zurück ins 19. Jahrhundert, Süddeutsche Zeitung vom 16. September 2011], Website SZ, abgerufen am 15. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt geworden ist er als Kritiker der Griechenland- und Euro-Rettungspolitik. Er ist Mitglied mehrerer neoliberaler Netzwerke (Hayek-Gesellschaft, [[Ludwig-Erhard-Stiftung]], [[Die Familienunternehmer - ASU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
(Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/S/schaeffler_frank.html Deutscher Bundestag Abgeordnete Biografien]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2011 Mitglied des Bundesvorstands der FDP&lt;br /&gt;
*1997 - 2010 Selbständiger Handelsvertreter für den Finanzdienstleister MLP AG&lt;br /&gt;
*seit 2004 Mitglied des FDP-Landesvorstands NRW&lt;br /&gt;
*Studium der Betriebswirtschaftslehre an den Fachhochschulen in Paderborn und Bielefeld mit Abschluss&lt;br /&gt;
*Ausbildung zum Industriekaufmann bei den Hoffmann´s Stärkefabriken, Bad Salzuflen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
(Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/S/schaeffler_frank.html Deutscher Bundestag Abgeordnete Biografien]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mitglied im Finanzausschuss des Bundestages&lt;br /&gt;
*Mitglied des Verwaltungsrats der [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]]&lt;br /&gt;
*Mitbegründer der FDP-internen Gruppe &amp;quot;Liberaler Aufbruch&amp;quot; (Forderungen u. a.: Abschaffung des Antidiskriminierungsgesetzes, Ausschlussmöglichkeit für vertragsbrüchige Staaten aus der Euro-Zone)&lt;br /&gt;
*Mitglied der Hayek-Gesellschaft/[[Friedrich August von Hayek Stiftung]]&lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Ludwig-Erhard-Stiftung]]&lt;br /&gt;
*Mitglied des Strategischen Beirats der [[Die Familienunternehmer - ASU]]&lt;br /&gt;
*Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Mittelstandsstiftung e. V. (Eberhard Hamer, Präsident der Stiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover, VR 201308, Abruf vom 14.2.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit dem Schäffler auf einer Veranstaltung der [[Zivile Koalition]] auftrat&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.issberlin.info/wp-content/uploads/2011/11/einladung_europa_geht_unter.pdf Euro(pa) geht unter - Sanierer zeigen Auswege, 2. Dezember 2011 Hotel Adlon Kempinsik Berlin], Website ISS Berlin, abgerufen am 14. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist der &amp;quot;Begründer der neuen Mittelstandsökonomie der personalen Wirtschaft und Inhaberbetriebe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=53&amp;amp;Itemid=61 Mittelstandsinstitut Niedersachsen e.V., Vorstand], Website des Instituts, abgerufen am 15. 4. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verbreitet Verschwörungstheorien über die Macht der US-Hochfinanz, die mit dem Geld der Federal Reserve Bank &amp;quot;die gesamte Welt beherrscht, sich dienstbar macht und diejenigen, welche ihr Geld angenommen haben, zu Zinssklaven macht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=327 Eberhard Hamer: Die US-Hochfinanz treibt die Welt systematisch in die Zinsknechtschaft Eine neue Form des Imperialismus, Zeit-Fragen Nr. 31 vom 2. August 2011], Website zeit-fragen, abgerufen am 13.4.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Hamer ist Autor bzw. Interviewpartner der rechtskonservativen &amp;quot;Jungen Freiheit&amp;quot; und des &amp;quot;Ostpreussenblatts&amp;quot; und - gemeinsam mit Schäffler - Verfasser des Buchs &amp;quot;Warum lassen wir das geschehen? Eurokrise: die Lust am gemeinsamen Untergang&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Autor des ÖkonomenBlog der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
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